Drohende Schließung der Frauenklinik in der DAIKO Flensburg

08.02.23
Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein, Feminismus, News 

 

DIE LINKE Flensburg zur drohenden Schließung der Frauenklinik in der DAIKO Flensburg:

Nachdem Ende Januar Vize-Kanzler und Wahlkreis-Bundestagsabgeordneter Robert Habeck nach seinem Besuch noch die „Erfolgsmeldung“ verkündete, das statt den geplanten rund 110 Mitarbeiter*innen, nun doch „nur“ 43 Mitarbeiter*innen gekündigt werden müssen, reißt die negative Berichterstattung aus der DIAKO nicht ab.

Dies war offenkundig Augenwischerei, denn nun geht um den Erhalt und den Weiterbetrieb der Frauenklinik, schließlich wurden hier schon führende Mitarbeiter*innen bereits vor der Insolvenz letztes Jahr gekündigt bzw. haben selbst gekündigt. Und somit sind die Posten der Chefärztin bzw. des Chefarztes und der führenden Oberärztin bzw. des führenden Oberarztes unbesetzt und laut Aussage der Klinik-Geschäftsführung wird sich die Nachbesetzung der Posten noch einige Zeit benötigen.

„Das nun auch noch im Zuge der Insolvenzbedingten Kündigungen weitere Oberärtz*innen gekündigt worden ist, ist gegenüber dem Behandlungsauftrag der Klinik gegenüber der Stadtbevölkerung und des Umlands unverantwortlich!“ sagt Tjark Naujoks, Mitglied im Kreisvorstand DIE LINKE Flensburg und gelernter Gesundheits –u. Krankenpfleger.

„Wir schauen mit Sorge auf den aktuellen Entwicklungen und vernehmen das laute Schweigen zu dem Thema aus dem Rathaus. Ein Oberbürgermeister mit Verantwortungsbewusstsein hätte sich schon längst öffentlich zum Erhalt der Frauenklinik inklusive des Kreißsaals bekannt. Zumal Herr Dr. Geyer selbst im Aufsichtsrat der Klinik sitzt. Die Versorgung von Schwangeren und Gebärdenden ist bereits überregional in Schleswig-Holstein ein großes Versorgungsproblem und nun steht die Frage im Raum, ob nun in Flensburg die nächste Geburtsstation schließen muss.“

Die LINKE Flensburg fordert die Ratsversammlung und den Oberbürgermeister auf, so schnell wie möglich ein deutliches Bekenntnis zum Erhalt und Weiterbetrieb durch die Klinikgeschäftsführung der DIAKO zu erhalten. Weitere „Fusionsphantasien“ mit den Maltesern im neuen Zentralkrankenhaus auf dem Peelwatt müssen unterbrochen und pausiert werden.







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