Kundgebung gegen den Abriss der Sternbrücke – für ein solidarisches und ökologisches Altona

04.11.20
HamburgHamburg, Umwelt, Bewegungen 

 

Von IL Hamburg

Kundgebung am 7.11.2020, 15 Uhr an der Sternbrücke. Für insgesamt 125 Millionen Euro eine neue, überdimensional große Brücke zu errichten ist ein sozial- und klimapolitisches Desaster

Trotz massiven Widerstands von Anwohner*innen verkündet der Verkehrssenator Anjes Tjarks im Rahmen einer Presserunde, der Senat halte weiterhin an dem Plan fest, die unter Denkmalschutz stehende Sternbrücke abzureißen. Dieses in Kooperation mit der Deutschen Bahn entstandene Konzept missachtet nicht nur multiple unabhängige Gutachten, die einen Abriss der Sternbrücke nicht für nötig befanden, sondern auch ökologische Zielsetzungen Hamburgs.

„Ob Sanierung oder Neubau einer Replikation der Brücke – es hätte Wege gegeben, die Konstruktion einer Monsterbrücke zu umgehen. Dass der Grüne Tjarks dieses Projekt nun als alternativlos darzustellen versucht, ist der reinste Hohn für alle Klima- und Fahrradaktivist*innen, die Gegenentwürfe vorgelegt haben.“, erklärt der IL Jugend-Aktivist Jonas Angerer.

„Das Fällen von 44 Straßenbäumen allein für den Transport der neuen Brücke und vor allem die geplante Verbreiterung der Stresemannstraße auf vier durchgängige Spuren zeigen nur, für wen der rot-grüne Senat tatsächlich Politik macht. So klein die Entscheidung für den Abriss der Sternbrücke im gesamtstädtischen Kontext wirken mag, ist sie symptomatisch für die Heuchelei derjenigen, die sich stets mit Klima- und Umweltschutz brüsten, sofern eine Wahl ansteht.“, so Angerer weiter.

Die IL Jugend Hamburg betont, dass die Errichtung der Monsterbrücke letztlich vor allem der Unterstützung des Autoindividualverkehrs dient und somit in einer progressiven, ökologischen Mobilitätspolitik keinen Platz hat.







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