G9, G8 oder Einheitsschule? Die Position der Piratenpartei

10.04.17
Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein, News 

 

Von Piratenfraktion im Landtag Schleswig-Holstein

Die dpa berichtet heute über die Positionen der Parteien zur Bildungspolitik, ohne die Piratenpartei aufzuführen. Daher stellen wir Ihnen auf diesem Wege unsere Position dar:

Eine Schul-Strukturreform "aus ideologischen Gründen" (Stichwort G8/G9-Debatte) lehnen wir Piraten ab. Alle Lehrer sollen laut Wahlprogramm mindestens nach der Tarifgruppe A 13 bezahlt werden - also auch die noch benachteiligten Grundschullehrer. Insgesamt fordern wir Piraten mehr Demokratie an Schulen und Hochschulen und entsprechend mehr Mitbestimmung für Schüler, Lehrer und Studenten. In vielen weiteren Forderungen besinnt sich die Partei auf ihre Entstehungsursprünge: freier Zugang zu allen aus Steuermitteln finanzierten Forschungsarbeiten, keine Videoüberwachung und kein pauschales Handyverbot an Schulen, Uni-Vorlesungen zum freien Download.

Wir Piraten lehnen das von der Landesregierung eingeführte Krippengeld ab. Das Geld soll laut Wahlprogramm besser als Grundfinanzierung in die Kinderbetreuung fließen, um damit zum Beispiel mehr Fachpersonal einzustellen und zu schulen. Landesmittel sollen es dennoch möglich machen, dass Krippenplätze ab dem zweiten Lebensjahr und Kitaplätze ab dem dritten Lebensjahr kostenlos sind. Die Betreuung in den Einrichtungen soll zeitlich zudem flexibler werden. Wir Piraten streben über kurz oder lang eine 24-Stunden-Kita an. Da das Krippenplatz-Angebot im Bundesvergleich gut ist, soll nach dem Willen der Piratenpartei ohnehin mehr in den Kita-Ausbau mit kleineren Gruppen investiert werden.

Quelle: NDR

Nähere Informationen in unserem Wahlprogramm:
landesportal.piratenpartei-sh.de/landtagswahl-2017/landeswahlprogramm-2017/bildung/







<< Zurck
Diese Webseite verwendet keine Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz