Aktuelles - SDAJ in Aktion - Marxistische Bildung

18.04.12
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von SDAJ München

Aktuelles

Solidaritätsaktion: Stärkt die Streikkasse! // Die Kolleginnen und Kollegen im Stahlwerk des Industriellen Nikolaos Manesis in Aspropyrgos (nahe Athen in Griechenland) stehen seit Oktober im Streik. Der Unternehmer versucht, den Lohn der Beschäftigten auf 500 Euro bei einer Arbeitszeitverkürzung auf 5 Stunden pro Tag zu drücken.

93 der 400 Beschäftigten wurden bereits entlassen, und das alles in einer Phase, in der das Unternehmen schwarze Zahlen schreibt. Die Arbeiterinnen und Arbeiter des Betriebes sind nicht bereit, diesen Verarmungsprozess widerstandslos hinzunehmen. Sie streiken seit Monaten, obgleich sie kein Streikgeld erhalten. Weitere Infos und Spendenmöglichkeiten

»Was gesagt werden muss« // Zeitgleich zu den Ostermärschen veröffentlichte Günter Grass in der Süddeutschen Zeitung und in La Repubblica (Italien) sein Gedicht »Was gesagt werden muss«. Es schlägt große Wellen und wird in den Medien sehr kontrovers diskutiert, bzw. sehr hetzerisch zerrissen. Auf sdaj-muenchen.net machen wir auf die Reaktionen der Intellektuellen Moshe Zuckermann, Noam Chomsky, Domenico Losurdo, Rolf Verleger, Ekkehart Krippendorff und Norman Paech aufmerksam. Auch verweisen wir auf das Interview von »3sat Kulturzeit Extra« mit Günter Grass und die Reaktion der Friedensbewegung aus Deutschland. Anschließend dokumentieren wir die Artikel »Kriegstrommeln werden gerührt« und »Kriegshelden – Grass wußte, worauf er sich einließ« aus der Tageszeitung jungeWelt. Zur Artikelsammlung

SDAJ in Aktion
Erfolgreiche Antifa-Demo in Braunau (A) // Am Samstag, dem 14. April 2012, beteiligten sich in Braunau am Inn mehr als 600 Menschen an der Demonstration “Gemeinsam gegen rechte Gewalt!”, die vom Bündnis "braunau gegen rechts" organisiert und von über 40 Organisationen unterstützt wurde. Dass sich auch in diesem Jahr wieder hunderte Menschen an der Demonstrationskundgebung beteiligten, zeigt dass es wichtig und richtig ist, dass wir gegen Rechtsextremismus und Neofaschismus auf die Straße gehen. Auch und gerade rund um den 20. April! Auch wir waren vor Ort!

Bericht vom Ostermarsch 2012 // Bei frostigen Temperaturen, Regen und Graupelschauern kamen rund 400 Menschen zur Auftaktkundgebung des diesjährigen Münchner Ostermarsches. Die Auftaktkundgebung fand am Mahnmal des neonazistischen Oktoberfestattentats an der Theresienwiese statt, bei dem am 26.10.1980 dreizehn Menschen von einer Bombe zerrissen wurden. Dort sprach zum Auftakt Erst Antoni, von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN/BdA). In seiner Rede stellte er den Zusammenhang zwischen Krieg, Nationalismus, Neofaschismus und den Anschlägen der Neonazis her. Den Schwur der Überlebende n der Konzentrationslager “Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg” sei noch immer ... Weiterlesen

Marxistische Bildung
Zur Aktuellen Diskussion um den Schriftsteller Günter Grass zitieren wir Lenins Rede (Werke, Band 29, Seite 239/240): »Antisemitismus nennt man die Verbreitung von Feindschaft gegen die Juden. Als die verfluchte Zarenmonarchie ihre letzten Tage durchmachte, war sie bemüht, unwissende Arbeiter und Bauern gegen die Juden aufzuhetzen. Die Zarenpolizei veranstaltete im Bunde mit den Gutsbesitzern und Kapitalisten Judenpogrome. Den Haß der von Not gepeinigten Arbeiter und Bauern wollten die Gutsbesitzer und Kapitalisten auf die Juden lenken. Auch in anderen Ländern hat man nicht selten Gelegenheit, zu sehen, daß die Kapitalisten Feindschaft gegen die Juden schüren, um den Blick des Arbeiters zu trüben, um seine Aufmerksamkeit von dem wirklichen Feind der Werktätigen - vom Kapital - abzulenken. Feindschaft gegen die Juden hält sich zäh nur dort, wo die Knechtung durch die Gutsbesitzer und Kapitalisten die Arbeiter und Bauern in stockfinster er Unwissenheit gehalten hat. Nur völlig unwissende, völlig verschüchterte Menschen können den gegen die Juden verbreiteten Lügen und Verleumdungen Glauben schenken. Das sind Überreste aus den alten Zeiten der Leibeigenschaft, als die Popen die Ketzer auf den Scheiterhaufen verbrennen ließen, als der Bauer versklavt, als das Volk unterdrückt und stumm war. Diese alte feudalistische Unwissenheit geht zu Ende. Das Volk wird sehend. Nicht die Juden sind die Feinde der Werktätigen. Die Feinde der Arbeiter sind die Kapitalisten aller Länder. Unter den Juden gibt es Arbeiter, Werktätige: sie bilden die Mehrheit. Was die Unterdrückung durch das Kapital anbelangt, sind sie unsere Brüder, im Kampf für den Sozialismus sind sie unsere Genossen. Unter den Juden gibt es Kulaken, Ausbeuter, Kapitalisten; wie es sie unter den Russen, wie es sie unter allen Nationen gibt. Die Kapitalisten sind bemüht, zwischen den Arbeitern verschiedenen Glaubens, v erschiedener Nation, verschiedener Rasse Feindschaft zu säen und zu schüren. Die Nichtarbeitenden halten sich durch die Stärke und die Macht des Kapitals. Die reichen Juden, die reichen Russen, die Reichen aller Länder unterdrücken und unterjochen im Bunde miteinander die Arbeiter, plündern sie aus und entzweien sie. Schande über den verfluchten Zarismus, der die Juden gequält und verfolgt hat. Schmach und Schande über den, der Feindschaft gegen die Juden, Haß gegen andere Nationen sät. Es lebe das brüderliche Vertrauen und das Kampfbündnis der Arbeiter aller Nationen im Kampf für den Sturz des Kapitals.« (Auf Schallplatte aufgenommene Rede, gesprochen Ende März 1919).

Bildungsstreikkonferenz in Nürnberg // Das Bildungsstreik-Bündnis Nürnberg lädt zu einer neuen Bildungsstreik-Konferenz ein, weitere Infos findest Du hier

The Kids want Communism - Das T-Shirt // Egal ob Jugendzentren schließen, wir in 1-Euro-Jobs versauern sollen oder Nazis überall aufmarschieren, der Kapitalismus ist niemals im Interesse von uns Jugendlichen. Nur wenn wir über uns bestimmen können, also wir auch über die wirtschaftliche Macht verfügen, können wir frei und selbstbestimmt leben. Deswegen: the kids want communism! Bei uns habt ihr die Möglichkeit das mittlerweile bundesweit bekannte Shirt zu bekommen. Wie? Bereits ab einer Spende von 15€ vergeben wir das Shirt als Prämie!

Termine

28. April 2012 // 21.00 Uhr, Hauptbahnhof Süd. Wir tanzen durch die Nacht!

Genaue Infos zu den Mai-Terminen folgen im nächsten Newsletter
01. Mai 2012 // Internationaler Kampftag der ArbeiterInnenklasse - Gewerkschaftsdemo
05.-06. Mai 2012 // Bundesweite Bildungsstreikkonferenz in Nürnberg
08. Mai 2012 // Jahrestag der Befeiung vom Faschismus
11. Mai 2012 // Gedenken an den erschossenen jugendlichen Kriegsgegener Philipp Müller
12. Mai 2012 // Vermiesen wir den christlich-fundamentalen »1000-Kreuze-DemonstrantInnen« den Tag!

Die SDAJ München trifft sich jeden Freitag um 18:00 Uhr im KommTreff (Holzapfelstr. 3, nähe S-Bahnstation Hackerbrücke, Tram 18/ 19 Holzapfelstr.). Komm doch einfach mal vorbei!

Vormerken: 25.-28. Mai 2012 findet das Festival der Jugend in Köln statt! Weitere Infos jetzt unter
www.festival-der-jugend.de oder demnächst im Newsletter!
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SDAJ München
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München 80336

www.sdaj-muenchen.net






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