Galeria Kaufhof Mitarbeiter*innen brauchen unsere Solidarität

20.06.20
BayernBayern, News 

 

Von DIE LINKE. Bayern

„Sie brauchen unsere Solidarität und Zukunftsperspektiven,“ so Eva Bulling-Schröter, Landessprecherin der LINKEN Bayern zu den Beschäftigten bei Galeria Kaufhof.

Bulling-Schröter weiter: „Sechs Filialen sollen allein in Bayern geschlossen werden. Davon sind mindestens 800 Beschäftigte betroffen. Damit gehen wertvolle Arbeitsplätze verloren.
Es war absehbar und trotzdem schockt es immer wieder. Die Innenstädte werden systematisch von guten Kaufmöglichkeiten entleert und es fallen wieder vor allem Frauenarbeitsplätze weg. Die betroffenen Kolleg*innen brauchen Alternativen und eine gute soziale Absicherung. Jetzt gilt es neue Konzepte für die Gebäude und vor allem neue Dienstleistungen zu entwickeln. Damit verbunden könnten gerade auch regionale Produkte gefördert werden.
Wir brauchen attraktive Innenstädte und eine breit gefächerte Produktpallette und nicht weiter immer mehr Billigheimer. Kommunale E-Commerce Plattformen müssen ausgebaut werden und mit allen örtlichen Anbietern verzahnt werden.

Die Folgen der Fehlentscheidung der alten Geschäftsführung, müssen jetzt die Beschäftigten tragen. Man hätte ahnen können, dass der österreichische Immobilien-Investor René Benko, dessen Signa-Holding der Warenhauskonzern gehört, stets nur an der Verwertung der Immobilien in bester Innenstadtlage interessiert war.“







<< Zurck
Diese Webseite verwendet keine Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz