Armutsrisiko in Bayern - Landesdurchschnitt verdeckt das Problem

13.08.20
BayernBayern, News 

 

Von DIE LINKE. Bayern

Ates Gürpinar, Landessprecher: „Auch die heute veröffentlichten Zahlen können nicht über die Versäumnisse jahrzehntelanger CSU-Regentschaft hinwegtäuschen. Alleinerziehende, junge Erwachsene sowie Personen ab 65 Jahren bleiben weiterhin überdurchschnittlich armutsgefährdet. Älteren Menschen geht es in Bayern noch schlechter als in anderen Bundesländern. Fatal sind allerdings die regionalen Unterschiede.

Während die Armutsgefährdungsquote gemessen am Bundesmedian im Jahr 2019 in München noch bei 8,7 liegt, ist sie bei der Region Würzburg in derselben Zeit auf 15,1. Gleiche Lebensbedingungen im gesamten Bundesland sehen anders aus. Die Landesregierung muss endlich ihrem Auftrag nachkommen, alle Regionen in Bayern gleichermaßen aufzubauen. Die Konzentration auf einige wenige Großstädte führt zur weiteren Verdichtung auf Ballungszentren und explodierende Mieten auf der einen Seite und hoher Armutsgefährdung und mangelnden Arbeitsplätzen auf der anderen.“







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