Keine Drei-Klassen-Gesellschaft im Sozialen Wohnungsbau!

24.11.15
BayernBayern, News 

 

Von DIE LINKE. Bayern

 

Zu den Ankündigungen der Staatsregierung und der Reaktion des Bayerischen Städtetages erklärt Xaver Merk, Landessprecher der LINKEN. Bayern:

„Die Kommunen müssen von Bund und Land wieder in die Lage versetzt werden, echten sozialen Wohnungsbau zu betreiben. Das bedeutet Wohnungen zu bauen, die nicht schon nach 20 oder 25 Jahren aus der Sozialbindung fallen. Sie müssen längerfristig zu erschwinglichen Mietpreisen zur Verfügung stehen. Dafür sind aber wesentlich mehr Finanzmittel notwendig als die angekündigten 2,6 Milliarden. Bayern benötigt jährlich mindestens 10.000 zusätzliche, staatlich geförderte Wohnungen insbesondere in den Zentren und Universitätsstädten.

Bei der Errichtung der Wohnungen sollte nicht bei den wichtigsten Standards gespart werden. Ansonsten besteht die Gefahr dass es zu einem Sozialen Wohnungsbau erster, zweiter oder dritter Klasse kommt. Der Brandschutz muss, zum Beispiel, bei allen neuen Wohnungen eingehalten werden. Durch einen Verzicht auf bisherige Standards wird das Bauen weder wesentlich billiger noch schneller.

Völlig unverständlich ist, dass bei Wohnungen für Geflüchtete zum Teil auf Leichtbauweise gesetzt werden soll. Selbst wenn diese Bewohner nach einigen Jahren wieder in ihre Länder zurückkehren wollen oder abgeschoben werden, wird dieser Wohnraum gerade in den Ballungszentren trotzdem weiterhin benötigt.“







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