Linke gegen befristete Jobs und Leiharbeit im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

01.11.15
BayernBayern, News 

 

Von DIE LINKE. Weißenburg

"Normale Jobs werden gerade für junge Menschen auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen immer mehr zur Ausnahme", erklärt Erkan Dinar, Kreissprecher der Linken. "Trotz der regelmäßigen Erfolgsmeldungen vom Arbeitsmarkt und der vermeintlich guten Wirtschaftslage waren im letzten Jahr 38 Prozent aller Neueinstellungen in Bayern nur befristet."

Dabei sind hier vor allem Frauen mit 42 Prozent deutlich stärker betroffen als Männer (38 Prozent). Insgesamt 373 tausend Beschäftigte in Bayern arbeiteten 2014 in einem befristeten Job. Hinzukommen für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen noch 548 Leiharbeiter/innen.

"Wer jetzt glaubt, dass vor allem kleine Familienunternehmen Menschen befristet einstellen um kurzfristig größere Aufträge zu bewältigen oder weil sie dringend eine Elternzeit- oder Krankheitsvertretung brauchen, der täuscht sich gewaltig", so Erkan Dinar der auch im Kreisvorstand der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di sitzt. "Es sind gerade die großen Unternehmen mit über 1000 Beschäftigten, die mit 70 Prozent am häufigsten befristet einstellen. Daran zeigt sich, dass befristete Arbeitsverträge meistens keine vernünftigen Gründe haben, sondern dazu dienen, den Kündigungsschutz zu umgehen und den Unternehmen Flexibilität auf Kosten der Beschäftigten zu ermöglichen. Hinter dem sogenannten Jobwunder steckt eine dramatische Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Befristung und Leiharbeit gehören in Betrieben konsequent zurückgedränkt!"

Mehr Infos auf: www.die-linke-an-wug.de







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