Was wusste die Finanzaufsicht und die bayerische Staatsregierung?

01.07.20
BayernBayern, Wirtschaft, News 

 

Von DIE LINKE. Bayern

LINKE Bayern fordert lückenlose Aufklärung im Fall Wirecard.

Eva Bulling-Schröter, Landessprecherin: „Der Skandal um Wirecard fällt auch auf das Ansehen des Freistaats zurück. Die Vertreter*innen der bayerischen Staatsregierung müssen jetzt transparent offenlegen, was sie wussten.

Es ist derzeit nicht nachvollziehbar, wieso Aufsicht und Prüfer*innen nicht früher auf Wirecard aufmerksam geworden sind. Falls sich zeigen sollte, dass es hier Mitwissende gab, dann müssen Konsequenzen folgen. Die Finanzaufsicht muss öfter und genauer hinsehen. Das schon mehrfach kritisierte System der Wirtschaftsprüfer*innen muss überarbeitet werden. Der Verdacht des Interessenskonflikts ist zu hoch.

Des Weiteren beweist der Fall, dass unsere Rechtslage nicht ausreicht, um derartige Betrugsfälle juristisch zu greifen. Die verantwortlichen Manager*innen können sich in solchen Fällen derzeit nur zu oft der Strafe entziehen, wenn die Schuld nicht klar persönlich zuweisbar ist. Ein Unternehmensstrafrecht würde hier klare Verhältnisse schaffen.“







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