Niedriglohntatort Bayern - LINKE fordert umfassende Offensive für gute Arbeit

19.11.20
BayernBayern, News 

 

Von DIE LINKE. Bayern

Der DGB Bayern hat in Kooperation mit dem Institut Arbeit und Qualifikation einen Report über den Niedriglohnsektor in Bayern veröffentlicht. Die zentrale Erkenntnis: Knapp eine Million Beschäftigte in Bayern arbeiten im Niedriglohnsektor.

Kathrin Flach Gomez, Landessprecherin: „Wenn etwa 17% der Beschäftigten in Bayern im Niedriglohnsektor arbeiten, dann ist das das Ergebnis der unsozialen Regierungspolitik der letzten Jahrzehnte. Beginnend mit der Agenda- und Hartz-Politik der Schröder-Regierung haben auch die darauffolgenden unionsgeführten Regierungen einen großen Niedriglohnsektor geschaffen und gefördert. Wir fordern eine umfassende gesetzliche Offensive für gute Arbeit!

Gegen den Niedriglohnsumpf braucht es eine Erhöhung des Mindestlohns auf 13€ ohne Ausnahmen sowie die Abschaffung von Befristungen ohne sachlichen Grund, Leiharbeit und den Missbrauch von Werkverträgen. Insbesondere müssen die Tarifverträge gestärkt werden, indem sie leichter für allgemeinverbindlich erklärt werden und öffentliche Aufträge nur noch an tariftreue Unternehmen vergeben werden.“







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