Nach Verhandlungsaus mit Trafo-Hub: Grüne Jugend Göttingen weiterhin für ein Soziales Zentrum in der alten JVA

30.11.22
NiedersachsenNiedersachsen, News 

 

Von Grüne Jugend Göttingen

Vergangenen Freitag hat sich der bisher interessierte Investor Trafo Hub aus den Verhandlungen mit der Stadt  rund um den Verkauf des alten JVA Gebäudes herausgezogen. Dies veröffentlichte die Stadt in einer Pressemitteilung. In dieser heißt es, dass sich Trafo-Hub aufgrund der 'Rahmenbedingungen', 'Zinssteigerungen' und 'wirtschaftlichen Risiken' zurückgezogen hat. Wir als GRÜNE JUGEND begrüßen diese Entscheidung des Investors und freuen uns, dass die alte JVA vorerst in städtischer Hand bleibt.

Dazu die Beisitzerin der Grünen Jugend Göttingen Lena Kümmerling:
"Die Nachricht ist ein großer Erfolg für das Bündnis des Sozialen Zentrums, in dem wir als GRÜNE JUGEND ebenfalls aktiv sind. Denn es wird deutlich, dass der öffentliche Druck der Zivilgesellschaft auf Petra Broistedt und Trafo-Hub etwas bewirkt hat. Nun heißt es aber weiterhin aktiv zu sein und sich für ein Soziales Zentrum in der alten JVA stark zu machen. Wir fordern Oberbürgermeisterin Petra Broistedt dazu auf, nicht auf weitere Investor*innen zu warten, um das städtische Gebäude zu veräußern, sondern sich mit dem Bündnis des Sozialen Zentrums in der alten JVA an einen Tisch zu setzen und mit ihnen das Projekt umzusetzen. Jeder Tag, der die alte JVA leer steht, ist einer zu viel!"

Annika Görmar, Sprecher*in der Grünen Jugend Göttingen, ergänzt:
"Die voranschreitende Privatisierung städtischen Eigentums trägt dazu bei, dass kollektiv genutzte Räume verschwinden und zu konsumorientierten Orten umgewandelt werden. Konsumfreie Begegnungsorte sind aber vor allem in Zeiten der Krisen wichtig und können durch das Konzept des Soziales Zentrums realisiert werden."







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