Veranstaltung "Lüneburg schafft Wege ins Bleiberecht?"

09.12.20
NiedersachsenNiedersachsen, News 

 

Die Gruppe DIE LINKE im Rat der Hansestadt Lüneburg, der Niedersächsische Flüchtlingsrat und Seebrücke Lüneburg möchten Sie zu der Veranstaltung „Lüneburg schafft Wege ins Bleiberecht?“ am 15.12.2020 um 17.00 Uhr einladen. Wir streamen die Veranstaltung live auf die YouTube-Seite DIE LINKE. Kreisverband Lüneburg (Link: https://www.youtube.com/channel/UCM1qnUnVNxbKK8rD9VLGzGw).

Abstract zur Veranstaltung

Im Jahr 2019 lebten in Deutschland über 200.000 Menschen mit Duldungen und damit in Unsicherheit über ihre Bleibemöglichkeiten. Zum Teil haben sie aufgrund ihrer prekären Lebensbedingungen Schwierigkeiten, die Erteilungsvoraussetzungen für ein Bleiberecht zu erreichen. Zum anderen Teil nutzen manche Ausländerbehörden bei der Umsetzung der Bleiberechtsregelungen nicht die rechtlichen Ermessensspielräume, die sie nutzen können.

Die Gruppe DIE LINKE im Rat der Hansestadt Lüneburg möchte in Kooperation mit dem Niedersächsischen Flüchtlingsrat anhand von Erfahrungsberichten auf die Situation von Menschen mit Duldungsstatus in Lüneburg aufmerksam machen und mit dem Projekt WIB. Wege ins Bleiberecht eine Lösung aufzeigen. Ziel des Projektes ist es, durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Betroffenen, Beratungsstellen, dem Flüchtlingsrat, sowie den Ausländerbehörden Unterstützung anzubieten. Das vom Land Niedersachsen geförderte Pilotprojekt des Niedersächsischen Flüchtlingsrates möchte die hohe Zahl der Langzeitduldungen verringern und Wege aufzeigen, wie Menschen, die lange Zeit mit einer Duldung leben, ein gesichertes Bleiberecht erlangen können.

DIE LINKE hat im Rat beantragt, dass sich auch Lüneburg als Modellkommune an dem Projekt beteiligt. Auch wenn Lüneburg nach wie vor nicht offiziell zum „Sicheren Hafen“ erklärt wurde, liegt hierin die Chance, die Situation von Geflüchteten in der Hansestadt gemeinsam nachhaltig zu verbessern.

Vortragende

Es referieren und diskutieren Anna Maria Muhi und Olaf Strübing (Projekt WIB.Wege ins Bleiberecht des Niedersächsischen Flüchtlingsrats), Jelke Meyer und Leonie Jantzer (Seebrücke Lüneburg) und betroffene Menschen mit Duldungsstatus aus Lüneburg; Moderation: Christoph Podstawa und Annika Weinert-Brieger (beide DIE LINKE).

Weiteres Material

Hier finden Sie daneben weiteres Material zum Projekt „Wege ins Bleiberecht“: https://www.nds-fluerat.org/43768/aktuelles/wege-ins-bleiberecht-eine-beispielhafte-initiative-fuer-langzeitgeduldete/







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