Sozialstammtisch stärkt Rechte von ALG II - Beziehern

14.12.13
NiedersachsenNiedersachsen, News 

 

Teilnehmer beschäftigen sich mit dem Thema Mietkosten und Vereinsgründung

Von DIE LINKE. Lüneburg

Am Donnerstag, den 19. Dezember, lädt der Kreisverband der Partei DIE LINKE. in Lüneburg erneut zum Sozialstammtisch. Beginn des öffentlichen Treffens ist um 18 Uhr im Parteibüro in der Altenbrückertorstraße 2. Der Stammtisch dient als Selbsthilfe- und Vernetzungsplattform für Erwerbslose. Ziel ist es durch gemeinsames Vorgehen die eigenen Rechte zu stärken.

Themen des Treffens sind unter anderem die Gründung eines gemeinnützigen Selbsthilfevereins sowie Ergebnisse und Planungen der Vorhaben von Stammtischteilnehmern und Teilnehmerinnen. „Der Austausch zwischen Erwerbslosen ist enorm wichtig, damit der oder die Einzelne sich über ihre Rechte gegenüber dem Jobcenter bewusst werden. Zuletzt kam zum Beispiel heraus, dass ALG II - Beziehern bei den Kosten für die Unterkunft ein Sicherheitszuschlag von 10% über dem Richtwert der Wohngeldtabelle nicht gewährt wurde“, kritisiert Karlheinz Fahrenwaldt, Kreisvorsitzender der LINKEN in Lüneburg.

„Gegenüber der Landeszeitung stellen die Verantwortlichen des Jobcenters es nun so dar, als wären davon nur Einzelfälle betroffen. Uns sind aber gleich mehrere Fälle bekannt, in denen Betroffene aufgefordert wurden, sich eine günstigere Unterkunft zu suchen, weil sie mit der Miete plus Betriebskosten über dem Richtwert der Wohngeldtabelle lagen. Nur wer seine Rechte kennt weiß, dass er zusätzlich Anspruch auf einen Sicherheitszuschlag von 10 Prozent hat. Umgekehrt ist uns bisher noch kein Fall bekannt, in dem die 10 Prozent auf Antrag nicht gewährt wurden. Wir ermutigen daher weiterhin Betroffene, denen nicht die kompletten Mietkosten erstattet wurden, dies überprüfen zu lassen. Ein entsprechender Musterantrag liegt  bei uns bereit“, so Karlheinz Fahrenwaldt.







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