GAB-Beschäftigte brauchen tarifliche Bezahlung

05.12.16
NiedersachsenNiedersachsen, News 

 

Von DIE LINKE. Göttingen

Am heutigen Montag, 5. Dezember 2016, beschäftigt sich der Finanzausschuss des Landkreises Göttingen mit dem Wirtschaftsplan 2017 der Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung Südniedersachsen mbH (GAB), deren alleiniger Gesellschafter der Landkreis ist.

„Wir wollen, dass die Beschäftigten im kommenden Jahr einen Tarifvertrag bekommen. Die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung sollen dazu beauftragt werden“, erklärte Dr. Eckhard Fascher, Vorsitzender der Gruppe Die Linke/Piraten/Die Partei im Kreistag Göttingen. Der Antrag sieht weiter vor, dass Mitte 2017 die Geschäftsführung über die Umsetzung berichtet. Als Beispiel hierfür gilt der Tarifvertrag bei der Volkshochschule Göttingen-Osterode gGmbH, an der der Landkreis Göttingen beteiligt ist.

Die GAB hat Standorte in Duderstadt, Göttingen und Hann. Münden, an denen arbeitsmarktpolitische Maßnahmen im  Auftrag des Landkreises Göttingen durchgeführt werden. In Wollershausen betreibt die GAB die Flüchtlingsunterkunft, auch im ehemaligen Vereinskrankenhaus Hann. Münden wird dies bald der Fall sein. Die Beschäftigtenzahl hat sich durch die zusätzlichen Aufgaben von 40 Beschäftigten auf aktuell ca. 100 erhöht.

Immer weniger Arbeitnehmer/innen unterliegen einem Tarifvertrag. Im Jahr 1998 konnten sich in Westdeutschland noch 76 % auf einen Tarifvertrag berufen, heute sind es nur noch 59%.  „Gerade in den Bereichen, in denen die öffentliche Hand Verantwortung trägt, sollte sie mit guten Beispiel voran gehen“ so Fascher weiter.







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