Neubau der Strothoff International School: Kommunikation zwischen Investoren und Politikern muss verbessert werden

12.07.18
HessenHessen, News 

 

Von Bürger für Dreieich

Fraktion Bürger für Dreieich: Neubau nahe Großprojekt Europazentrale der MHK-Group wäre die bessere Lösung

„Die Strothoff International School ist ohne jeden Zweifel ein tragender Baustein in der Dreieicher Bildungslandschaft und das Engagement Hans Strothoffs für die Stadt ist nicht hoch genug einzuschätzen. Es ist ebenso offensichtlich, dass bei steigenden Schülerzahlen eine Lösung gefunden werden sollte, um diese unterzubringen“, meint Natascha Bingenheimer, Fraktion Bürger für Dreieich.

„In der Kommunikation zwischen Investoren und Politik gibt es jedoch nach wie vor große Verbesserungspotentiale, obwohl das Thema ‚Schulentwicklung‘ insgesamt eminent wichtig ist“, bedauert die Fraktionsvorsitzende. „Diese Verständigungsdefizite ziehen sich wie ein roter Faden durch den gesamten Prozess um die Zukunft der Schule und setzen sich gegenwärtig fort. Das zeigen die aktuellen Äußerungen von Herrn Landrat Oliver Quilling, über die die Presse berichtet, und ebenso die Stellungnahme des Herrn Ersten Stadtrat Martin Burlon.“

„Inhaltlich geht es darum, neben der Lettkaut alternative Standorte zu eruieren, falls sich das aktuelle Planungsvorhaben als nicht haltbar erweisen sollte. Für diesen Fall muss man gerüstet sein, denn es war noch nie gut, ein Projekt gegen zu viel Widerstand oder große Hindernisse zu realisieren. Wir plädieren immer noch dafür dafür, das Projekt Neubau Internationale Schule tatsächlich von den Plänen Sportcampus zu trennen. Die Idee, einen komplett neuen Bau nahe beim Großprojekt Europazentrale der MHK-Group unterzubringen, fände unseren Zuspruch."

"Dreieich erhält mit dem Gebäude der MHK Group und dem dortigen Gelände ein überaus repräsentatives Eingangstor und dessen Attraktivität ließe sich weiter steigern. In einem größeren Zusammenhang kann hier sogar die Verlängerung der Straßenbahn von Neu-Isenburg nach Dreieich mitgedacht werden.“

„Die Informationen und Äußerungen zu der Thematik sind nun aber scheinbar widersprüchlich. Das lässt darauf schließen, dass weiter um einen Konsens gerungen werden muss, obwohl es bereits den Aufstellungsbeschluss für das hochumstrittene Gesamtprojekt Sport- und Bildungspark Lettkaut gibt.“

„Im Zusammenhang mit dem kürzlich im Kreistag verabschiedeten Schulentwicklungsplan kommt eine weitere Perspektive zum Tragen. Da die Schülerzahlen aufgrund von z. Bsp. verstärktem Zuzug in den Kreis Offenbach - und auch in Dreieich - weiter steigen, reichen die vorhandenen Kapazitäten an den Grund- und weiterführenden Schulen bei weitem nicht aus. Die Welle rollt also über die Kleinkinderbetreuung in die Schulen hinein, die auf den Ansturm personell und von den Raumkapazitäten her nicht genügend vorbereitet sind. Auch von daher muss eine Lösung für die Zukunft aller Schultypen und deren Schülerinnen sowie Schüler gefunden werden – öffentlich und privat.“







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