Bürger für Dreieich unterstützen Antrag der Grünen auf Rücknahme der Kündigungen in der Lettkaut

09.08.17
HessenHessen, News 

 

Von Bürger für Dreieich

„Der Antrag der Grünen, die Kündigungen in der Lettkaut zurückzunehmen, findet die volle Unterstützung der Fraktion Bürger für Dreieich. Das Anliegen der Grünen flankiert auf sinnvolle Weise die Initiative und den Antrag unserer eigenen Fraktion, eine Bürgerversammlung zu dem Thema einzuberufen.“ Dies sagen Natascha Bingenheimer und Tino Schumann von der Fraktion Bürger für Dreieich.

Beide Maßnahmen zusammen genommen – die Rücknahme der Kündigungen und die Einberufung einer Bürgerversammlung vor einer Beschlussfassung – könnten die Mindestvoraussetzung dafür sein, das Verfahren um die Entscheidung einer Bebauung sachorientiert und transparent durchzuführen.

„Hier gilt auch, dass die Mitglieder der Ausschüsse und die Stadtverordneten genügend Zeit haben müssen, um sich mit den immer noch nicht offen liegenden Details intensiv beschäftigen zu können. Mit anderen Worten: Es ist nicht angesagt, ein Entscheidungsverfahren übereilt durchzupreschen. Die Größe und der Umfang der geplanten Baumaßnahmen gebieten eine sorgfältige Prüfung. Für den künstlich aufgebauten Zeitdruck haben wir von daher keinerlei Verständnis.“

„Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass in Dreieich immer mehr Grünflächen einer Bebauung geopfert worden sind, ist jede weitere Bodenversiegelung mit anderen Schwerpunktsetzungen grundlegend abzuwägen. Dies gilt vor allem für die letzten Grünzüge der Stadt, wie hier zum Beispiel das gesamte Areal um den Sprendlinger Bahnhof in Richtung Mauerloch zum Süden hin und auch in Richtung Westen zur Lettkaut. Im Klartext: Im Wettkampf der Kommunen um die meisten Gewerbeansiedlungen und Wohnbebauungen darf der Schutz der Natur nicht hintenüber fallen. Die Stadt Dreieich ist unter anderem deshalb lebens- und liebenswert, weil wir einen guten Mix von Wohnen, Arbeiten und Freizeit haben, und das sollte bei der Stadtentwicklung im Blick bleiben.“

„Im Zusammenhang mit der lange geführten Diskussion um die Südumgehung gewinnt dieser Aspekt an Virulenz, denn jedes neue Bauvorhaben erfordert eine Verkehrsanbindung und die entsprechende Infrastruktur.“







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