Groko streicht Mittel für weitere investive Maßnahmen im Bürgerpark zusammen – Fraktion Bürger für Dreieich lehnt dies ab

24.11.21
HessenHessen, News 

 

Von Bürger für Dreieich

„In der aktuellen Haushaltsrunde hat die Groko aus CDU, SPD und FWG mit ihrer Stimmenmehrheit eine komfortable Ausgangslage, um ihre Anträge durchzuwinken. So geschehen auch Mitte November im Bauausschuss, in dem - mit Haushaltsantrag 35 - weitere geplante Investitionen im Bürgerpark zusammen gestrichen worden sind. Diesen Beschluss wird die Fraktion Bürger für Dreieich in der kommenden Stadtverordnetenversammlung ablehnen. Die Grünen haben den Antrag im Fachausschuss ebenfalls abgelehnt, die FDP hat sich enthalten.“ Natascha Bingenheimer und Tino Schumann von der Fraktion Bürger für Dreieich erläutern: „Unter anderem geht es um das Vorhaben, die Wege im Bürgerpark zu verbreitern und instand zu setzen. Die Groko wünscht sich hier 2 Meter Breite und hält den Ausbau auf 3 Meter für zu breit. Auch die Trampelpfade am Rosenhügel werden nicht ausgebaut. Weiter geht es um den ehemaligen Bansebrunnen und dessen unmittelbares Umfeld, wo die Groko die Pflege durch den DLB für ausreichend hält und die Entfernung der Litfasssäule und die Entsiegelung der Fläche wünscht.“ „Damit werden die Mittel für den Bürgerpark in 2022 auf 120.000 Euro zusammen gestrichen. Diese Entscheidung halten wir vor dem Hintergrund der Bedeutung der innerstädtischen Naherholungsanlage für die Bürger Dreieichs für falsch.“


„Seit vielen Jahren setzen wir uns für den Erhalt und den Ausbau des Bürgerparks ein. Auf unser Betreiben hin wurden 2018 100.00 Euro und 2019 150.000 Euro bereit gestellt, um Maßnahmen aus dem Schellhorn-Projekt umzusetzen, das 2017 gemeinsam mit den Bürgern erarbeitet worden ist.“

„So kam es zu den Bodentrampolinen, der Bepflanzung des Rosenhügels, die Renovierung des viel genutzten Kleinkinderspielplatzes, der Neubeschaffung der Wasserfontäne. Sichtachsen wurden frei geschnitten.“


„Der Antrag der Groko übersieht, dass weiter erheblicher Handlungsbedarf im Bürgerpark besteht und auch die Ideen des Landschaftsarchitekten und der Bürger bei weitem noch nicht umgesetzt worden sind. So haben die Menschen sich zum Beispiel eine Picknickwiese mit Sonnenschirmen oder einen Wasserspielplatz vorgestellt.“

„Die Stadt will offensichtlich weiter investieren, was wir begrüßen. Es macht aber keinen Sinn, über einen Haushaltsantrag die eingesetzten Mittel für eine viel genutzte Parkanlage zu kürzen und damit die Initiativen zu der Stadt zu konterkarieren. Die gleiche Groko, die an anderer Stelle das Geld für Beraterkosten oder sinnlose Gutachten zum Fenster hinaus werfen will, setzt also am Bürgerpark den Rotstift an. Eine nachhaltige Stadtplanung sieht anders aus.“

„Wir selbst haben einen Antrag eingebracht, zusätzliche 7.000 Euro für die ordentliche Beschilderung im Park bereit zu stellen. Dieser Antrag war natürlich hinfällig vor dem Hintergrund der Abstimmungsmehrheit zu vorbenanntem Antrag im Bauausschuss.“
 







<< Zurck
Diese Webseite verwendet keine Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz