Mit dem Elektroauto in die Sackgasse - oder eine umfassende Verkehrswende ist nötig

12.05.19
HessenHessen, News 

 

Referent: Dr. Winfried Wolf,

Chefredakteur von „Lunapark21 – Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie“ und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac

Montag, 20. Mai 2019, 19:30 Uhr

Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5,
Frankfurt a. M.

Elektroautos: Sie werden als Alternative zu Autos mit Verbrennungsmotor angepriesen. Sie sollen angeblich dazu beitragen, den Klimawandel zu stoppen und die Schadstoffbelastung in den Städten zu senken. Inzwischen wollen sogar große Autokonzerne wie VW in die Entwicklung und den massenhaften Bau von Elektroautos einsteigen. Ihnen geht es um die Fortführung der Automobilität.

Winfried Wolf wird aufzeigen, dass Elektroautos im Lebenszyklus nur 25% weniger CO2 verbrauchen als Autos mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren, die Verstopfung der Städte eher verstärken und die zusätzliche Menge an Elektrizität, die benötigt wird, die dringend notwendige Verringerung von Kohlestrom verlangsamt und das Hochfahren der Atomstromerzeugung zur Folge haben wird. So verdreifacht China, das stark auf E-Mobilität setzt, aktuell die Zahl der Atomkraftwerke auf 100.

Mit dem Kult um das Elektroauto wird die Tatsache ausgeblendet, dass es für Mobilität einfache und überzeugende Lösungen gibt, wie dezentrale Strukturen, die „Wiederentdeckung der Nähe“, die Entwicklung der „Stadt der kurzen Wege“ und die umfassende Förderung des nichtmotorisierten Verkehrs – des Zu-Fuß-Gehens und Radfahrens. Dazu kommt der Ausbau des öffentlichen Verkehrs mit umfassendem Nulltarif.

Wir hoffen auf eine lebhafte Diskussion.

Veranstalter:

Linkes Forum Frankfurt, Internationale Sozialistische Organisation (ISO), Club Voltaire, Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

Mitmachen, aktiv werden:

Veranstaltungen jeden 3. Montag im Monat







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