Solidarität ist unsere Waffe

02.06.14
KölnKöln, Soziales, Bewegungen 

 

von Netzwerk „Kein Mensch ist Illegal“ Köln

Gegen Polizeigewalt in Köln - Proteste von Geflüchteten unterstützen

Dienstag, 3. Juni 2014, 21:00 Uhr:

Informations-Veranstaltung zum Gerichtsprozess und zum March 4 Freedom nach Brüssel (Protestmarsch von Geflüchteten in Europa)
Allerweltshaus Köln, Körnerstraße 77-79 Köln Ehrenfeld

Mittwoch 4. Juni 2014, 11:00 Uhr:

Gemeinsam solidarisch vor Gericht
Amtsgericht Köln, Luxemburger Straße 101
11:00 Uhr Kundgebung, 12:00 Uhr Prozessbeginn

POLIZEIGEWALT IN KÖLN - NÄCHSTE RUNDE VOR GERICHT

Am 10. März 2013 überfielen Kölner Polizisten Geflüchtete und UnterstützerInnen der 'Refugees' Revolution BusTour' in der Ehrenfelder Geisselstraße. Die AktivistInnen hatten ihren Besuch des Flüchtlingsheimes in der Nr. 19 angekündigt, verteilten dort Flugblätter und luden die BewohnerInnen zu ihrer für den gleichen Tag geplanten Kundgebung in Köln ein. Die BeamtInnen setzten Pfefferspray ein, verprügelten einzelne AktivistInnen und sparten dabei nicht mit rassistischen Beleidigungen. In Polizeigewahrsam mussten sich die Festgenommen teilweise mehrfach vollständig nackt ausziehen und wurden viele stundenlang in Einzelzellen gesperrt. Es kam zu erheblichen Verletzungen durch Polizeigewalt.
www.youtube.com/watch?v=tyhaFzZIh_c

Um ihre Gewalt zu rechtfertigen versucht die Polizei die Opfer ihrer Aggression zu Tätern zu machen. Vier AktivistInnen haben bereits einen Prozess mit dem Vorwurf „Hausfriedensbruch“ hinter sich.
www.neues-deutschland.de/artikel/834246.das-nachspiel-einer-solidaritaetsaktion.html

Drei weitere Anklagen u.a. wegen (gefährlicher) Körperverletzung und Widerstand werden am 4. Juni 2014 vor dem Amtsgericht Köln verhandelt. Wir protestieren gegen diese Kriminalisierung und unterstützen die Fortsetzung und Forderungen der Proteste von Geflüchteten.

Netzwerk „Kein Mensch ist Illegal“ Köln
www.kmii-koeln.de

MARCH FOR FREEDOM

Wir sind unterwegs in die Freiheit!

Am 17. Mai haben wir die erste Grenze überschritten. 400 Geflüchtete, MigrantInnen, Non-Citizens, sans papier und solidarische Nichtbetroffene liefen über die Europa-Brücke von Kehl nach Strasbourg.
Einen Tag nach der Europa-Wahl haben wir uns das Menschenrecht, dass uns verwehrt wird, wieder genommen. Wir sind öffentlich über die Grenze zwischen Frankreich und Deutschland nach Saarbrücken gegangen. Die zwei Tage in unserem Protestcamp in Saarbrücken, haben wir genutzt, um unsere Forderungen mit einer Demonstration und einem Theater in die Öffentlichkeit zu tragen. Im nahe gelegenen Lager in Lebach, in dem hunderte Personen unter menschenunwürdigen Bedingungen leben, haben wir unsere Solidarität lautstark zum Ausdruck gebracht. Spontan demonstrierten wir zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, welches sich auf dem Lagergelände befindet. Alle, die für die katastrophale Situation von Geflüchteten in Europa verantwortlich sind, sollen unserer Wut spüren.

Mobilisiert in den Lagern!
Transportiert Geflüchtete vom und zum Protestmarsch!
Organisiert Solidarirtäts-Aktionen!

Unsere Forderungen sind:

  • Bewegungsfreiheit und freie Wahl des Wohnsitzes für Alle
  • Stop der Dublinfalle und der Zwangsunterbringung in Lagern in Europa
  • Dauerhafte Aufenthaltspapiere ohne Kriterien
  • Stop der Inhaftierung und Abschiebung von MigrantInnen
  • Gleiche politische, soziale und kulturelle Rechte für Alle: Recht auf Bildung und Arbeit
  • Gleiche Arbeitsbedingungen für Alle
  • Stop der imperialistischen Politik Europas: keine Freihandelsabkommen und NATO-Kriege
  • Abschaffung von FRONTEX, EUROSUR und anderer Antimigrationspolitik und -maßnahmen

Die nächsten Stationen des Marsches für die Freiheit sind:

28.5. Völklingen
29.5. Saarlouis
30.5. Merzig
31.5. Perl (Grenzübertritt nach Luxemburg)
1.6. Schengen
2.6. Weiler la Tour
3.6. – 4.6. Luxemburg Stadt
5.6. Steinfort (Grenzüberschritt nach Belgien)
6.6. Heinsch
7.6. Leglise
8.6. Libramont
9.6. Libin
10.6. Wellin
11.6. - 12.6. Beauraing
13.6. Hastiere
14.6. Mettet
15.6. Charleroi
17.6. Pont a Celles
18.6. Nivelles
19.6. Sint Genisius Rode
20.6. Brüssel mit anschließender Aktionswoche
Für Transportfragen meldet euch unter der E-mail-Adresse:
transport.marchforfreedom@riseup.net
Infos bekommt ihr unter der Nummer 0049 152 132 723 66
Medienanfragen bitte an die Nummer 0049 152 132 773 31
Für rechtliche Nachfragen 0049 152 506 768 04

International Migrants Uprise „FREEDOM NOT FRONTEX“ http://freedomnotfrontex.noblogs.org/


VON: NETZWERK „KEIN MENSCH IST ILLEGAL“ KÖLN






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