SoKo entscheidet sich für Basisdemokratie


Annette, Edith und Walter bilden den neuen Arbeitsausschuss der SoKo; Bild: SoKo

09.10.13
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Kurzbericht über die SoKo Mitgliederversammlung am 6.10.13 in Köln

Von Edith Bartelmus-Scholich

Überwiegend positiv bewerten die Mitglieder der SoKo die bisherige Arbeit der Gruppe. Das überhaupt Machbare für eine immer noch kleine Gruppe fassen sie dabei realistisch ins Auge.  In der Aussprache wurde klar, dass den Mitgliedern und Sympathisanten der Netzwerk-Charakter von SoKo wichtiger ist als der Aufbau von Ortsgruppen. Die Mehrheit erwartet von SoKo für sich Möglichkeiten zur Vernetzung, Weiterbildung und strategische Debatten.

Die Strategie-Debatte wurde engagiert geführt. Ein vorliegender Vorschlag zukünftig in der Antikapitalistischen Linken AKL mitzuarbeiten ohne jedoch Mitglied der Linkspartei zu werden wurde danach abgelehnt. Eine Mitarbeit in der AKL wird mehrheitlich als nicht zielführend betrachtet. Stattdessen sollen die bisherigen Arbeitsfelder weiter beackert werden.

Organisatorisch stellt sich die Gruppe basisdemokratisch auf. Ein Arbeitsausschuss , der kein kein Leitungs- sondern ein Arbeitsgremium sein soll, erschien der sehr großen Mehrheit angemessen. Die Basis soll in allen relevanten Fragen entscheiden: Der Arbeitsausschuss muss das Votum der Mitglieder zu allen politischen und strategischen Entscheidungen einholen. Dies kann über eine Abstimmung in der Yahoo-Group geschehen. 

Bei der Umsetzung der Beschlüsse entscheidet jedes Mitglied selbst, ob und wie es sich beteiligt. Dies gilt auch für Mitglieder des Arbeitsausschusses.

Bei der anschließenden Wahl zum Arbeitsausschuss wurden Annette aus Köln, Edith aus Krefeld und Walter aus Aachen einstimmig gewählt.

Diskutiert wurde auch der NaO-Prozess: Nach einem Bericht des SoKo-Delegierten wurde festgehalten, dass es für die Zustimmung zum Manifest auf der Versammlung in Berlin kein Mandat gab. Protokoll und Erklärung der NaO dazu sollen auf Enthaltung geändert werden.

SoKo begrüßt jedoch die Verabschiedung des Manifesttextes als Arbeitsgrundlage der Berliner NaO und bleibt weiter als Beobachter im bundesweiten Prozess. Im Rahmen der kommenden SoKo-Arbeit soll in NRW versucht werden eine praktische Zusammenarbeit mit den im NaO-Prozess befindlichen Gruppen und Personen aufzubauen.

Ein Treffen zur Diskussion des NaO-Manifests findet am 3.11., 13.00 Uhr, Köln statt.

Die Mitgliederversammlung maß zudem dem Treffen zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken am 9./10. November 2013 in Bochum hohen Stellenwert zu und ruft die in Gewerkschaften aktiven Mitglieder der SoKo zur Teilnahme auf.

 

Edith Bartelmus-Scholich, 9.10.13







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