Eine Frau als Kriegsministerin


[1] Amazone

17.12.13
PolitikPolitik, Internationales, Debatte, TopNews 

 

von Th. Loch

Nicht uninteressant, soll es ja Frauen geben welche in kriegerischen Dingen die besseren Männer sind, erinnert sei in diesem Zusammen- hang an die Amazonen.

Erinnert sei aber auch an den Ausbruch des ersten Weltkrieges, welcher sich im nächsten Jahr zum 100 mal jährt. Im Kaiserreich der Deutschen, mit preußischer Prägung damals, hatte der Adel im Militär das Sagen! Eine lange Tradition mit neuen Zügen etwa?

Technologisch hat sich das Kriegshandwerk seitdem weiterentwickelt, wobei es nach wie vor ums Töten geht, im Interesse der Herrschenden! Damit letzteres erfolgreich vonstatten gehen kann, braucht es entsprechende Motivation beim eigenem Volk.

Seit einiger Zeit ist die Bundeswehr keine Wehrpflichtarme mehr, sondern eine Truppe welche das Töten als Beruf erlernt und das ist nicht nur der technologischen Entwick- lung geschuldet. Da wundert es nicht, dass die einstige „Leihmutter“ der Nation, ihre jüngsten Erfahrungen als Ministerien für Arbeit in das neue Amt mit einbringen möchte und feststellt:
„Die Bundeswehr ist eine Freiwilligen-Armee. Das heißt, sie konkurriert mit vielen ande- ren zivilen Unternehmen, muss ein attraktiver Arbeitgeber sein“
, wie auf 'faz-net'* zu lesen ist.

Sie tritt aber nicht nur für die erfolgreiche Vermarktung des Geschäfts mit dem Tod ein, sondern ist auch in diesem Fall für die erfolgreiche Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das erinnert irgendwie an eine andere Geschichte**, welche doch zu denken geben sollte, aber nicht nur im Zusammenhang mit der Zeit, in welcher sie spielt, sondern berücksichtigend, wann das Drama geschrieben wurde.

Eine Tradition mit Kontinuität in Deutschland, welche es nach wie vor gilt in der Gesell- schaft zu manifestieren, dazu braucht es die Anerkenntnis kriegerischen Treibens in der Gesellschaft als notwendig und erforderlich. Diese Anerkenntnis lässt anscheinend zu wünschen übrig und so wird anderes Geschütz aufgefahren, kriegerische Männer, werden durch nicht weniger kriegerische Frauen ersetzt.

Ja und Familie und Beruf, das in Einklang zu bringen ist nicht so einfach, eher handelt es sich um eine gern genutzte Floskel, welche in diesem Land wenig Fundament hat. Ganz im Gegenteil, die Familie verliert in dem Maße an Bedeutung, wie der bedingungslose Verkauf der Arbeitskraft zur Sicherung elementarer Grundbedürfnisse an Bedeutung gewinnt.

Eine adlige Amazone, mit Erfahrung bei der Optimierung des Handels mit der Arbeitskraft für die Unternehmen (Leiharbeit, prekäre Beschäftigung etc.), scheint gut geeignet die „Kinder der Nation“ zu Arbeitern an der Schlachtbank zu machen und sie zur Schlacht- bank zu führen. Dabei ist es Hohn, vom Amt einer Verteidigungsministerin zu sprechen, in einem Land, welches sich im Krieg befindet!
Der Krieg in der Welt, benötigt den Frieden mit dem Krieg im Heimatland!
Th. Loch

*www.faz.net/aktuell/politik/inland/neue-verteidigungsministerin-von-der-leyen-will-bundeswehr-zu-attraktivem-arbeitgeber-machen-12713194.html
**www.inhaltsangabe.de/brecht/mutter-courage-und-ihre-kinder
Quelle: http://kucaf.blogspot.de/2013/12/eine-frau-als-kriegsministerin.html

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Franz_v_Struck_Amazone_Pferd.JPG

 


VON: TH. LOCH






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