IG Metall fordert Demografie-Reserve statt weiterer Senkung des Rentenbeitragssatzes

06.07.13
SozialesSoziales, Wirtschaft, Arbeiterbewegung, News 

 

von IG Metall

Als „rentenpolitischen Irrwitz“ hat Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, die Ankündigung der weiteren Senkung des Rentenversicherungsbeitragssatzes auf 18,4 Prozent bezeichnet. Sinkende Neurenten und steigende Altersgrenzen wüchsen sich zu einem sozialpolitischen Problem aus. „Immer mehr Menschen droht Altersarmut. Immer mehr Menschen wird der Ausstieg aus dem Erwerbsleben zu fairen Bedingungen verwehrt und das alles mit der Begründung, es müsse gespart werden. Gleichzeitig senkt die Politik von Jahr zu Jahr den Rentenbeitragssatz“, sagte Urban am Freitag in Frankfurt.

“Wir müssen den paritätisch durch Arbeitgeber und Beschäftigte zu zahlenden Beitragssatz in kleinen Schritten bis zum Jahr 2025 auf 22 Prozent anheben und dann auf diesem Niveau bleiben“, forderte Urban. „Damit können wir das Rentenniveau stabilisieren, die Rente mit 67 abschaffen und eine Demografie-Reserve anlegen, die die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung bis über das Jahr 2030 hinaus sichert. Eine entsprechende Änderung des Sozialgesetzbuches ist technisch kein Problem, offensichtlich mangelt es am

www.igmetall.de

 

__._

 


VON: IG METALL






<< Zurck
Diese Webseite verwendet keine Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz