Kita-Plätze und Gemeineigentum für berufstätige Mütter

13.07.13
SozialesSoziales, Wirtschaft, Feminismus, News 

 

von Reinhold Schramm

»Nun also 813.000 {...} Aber das Zahlenspiel kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Frage der Betreuung von Ein- und Zweijährigen viel mehr ist als nur ein Zahlenproblem.«
(Vgl. Tageszeitung)

Kommentar von Jen: „Selbst mit Vollzeittätigkeit werden Frauen nie die Gehälter von Männern erreichen und zu großen Teilen in Altersarmut fallen. {...} Auch in Zukunft wird immer mehr Beschäftigungsaufbau in McJobs vonstatten gehen. Normalarbeitsverhältnisse erodieren {...}« (Vgl. taz.de)

Wir brauchen Gemeineigentum an den gesellschaftlichen Produktionsmitteln

Das bisherige Wirtschafts- und Gesellschaftssystem ist durch die Entwicklung der Produktivität der Produktivkräfte überholt. Bei der Verteilung der Arbeit, – Arbeitszeit und Einkommen –, müssen wir die reale Wert- und Mehrwertschöpfung, – aus der wissenschaftlich-technischen Entwicklung der Produktivität der Produktivkräfte –, berücksichtigen.

Hieraus ergibt sich eine Absenkung der Arbeitszeit, bei gleichzeitiger Erhöhung des (persönlichen) Anteils aus der (wissenschaftlich-technischen und produktiven) Wertschöpfung.

Diese Umverteilung, von oben nach unten, die sich aus der realen wissenschaftlichen und technischen Entwicklung der Produktivkräfte und deren Produktivität der letzten Jahrzehnte ergibt, ist in der bestehenden bundesdeutschen und analogen europäischen Gesellschaftsordnung, – auf der Grundlage des Privateigentums an den gesellschaftlichen Produktionsmitteln –, nicht mehr möglich.

Um den sozialökonomischen und ökologischen Bedürfnissen der Menschen, – der großen Mehrheit der werktätigen Bevölkerung in Deutschland und EU-Europa –, gerecht zu werden, bedarf es (gesamtgesellschaftliches) „Gemeineigentum“, Gemeineigentum an den gesellschaftlichen Produktionsmitteln.

Gemeineigentum an den gesellschaftlichen Produktionsmitteln hat zur Voraussetzung, eine sozial-ökonomisch-ökologische Umwälzung der bestehenden Produktions- und Eigentumsverhältnisse, und damit eine tatsächliche Emanzipation der Gesellschaft, eine emanzipatorische Aufhebung der bisherigen (noch bestehenden) bürgerlichen Gesellschaftsordnung in Deutschland und der Europäischen Union.

Vgl.: Die Wahlfreiheit muss erhalten bleiben:
Eine kleine Kulturrevolution - taz.de, 11.07.2013
www.taz.de/Kommentar-Kitaplaetze/!119721


VON: REINHOLD SCHRAMM






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