NGfP-Kongress im März 2015 zum Thema "Krieg um die Köpfe"

05.01.15
SozialesSoziales, Kultur, Berlin, TopNews 

 

von Franz Witsch

Liebe FreundInnen des politischen Engage- ments,

vom 5. bis zum 8.März 2015 findet in Berlin ein Kongress der Neuen Gesellschaft für Psych- ologie*statt.
Das übergeordnete Thema lautet sehr aktuell:
»Krieg um die Köpfe - Der Diskurs der "Ver- antwortungsübernahme"«

Was bedeutet "Verantwortungübernahme"? Ich fürchte, dazu sind immer mehr Men- schen mental, d.h. von ihrer inneren Geisteshaltung her, immer weniger in der Lage. Sie plappern schichtenübergreifend nur das nach, was die Leitmedien ihnen Tag für Tag eintrichtern. 

Dr. Udo Ulfkotte, ehemals Redakteur der 'FAZ', ist dafür ein gutes Beispiel. Er gibt zu, über Jahrzehnte immer nur das Unvermeidliche für die 'FAZ' geschrieben zu haben - entsprechend den informellen Vorgaben "von oben". Er schäme sich, dass ihm das erst so richtig im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt aufgegangen sei.
Endlich mal jemand, der aus der Reihe tanzt, gegen den Mainstream bürstet. Für mich ein 'whistleblower' des Journalismus.(vgl. Q1).

Das Programm des Kongresses kann im PDF-Format heruntergeladen werden. Ich selbst werde zu folgendem Thema sprechen:
"Mentale Voraussetzungen einer Militarisierung sozial-ökonomischer Strukturen"

Auf dem Kongress sind natürlich eine Vielzahl sehr interessanter Vorträge zu hören - immer mit anschließender Aussprache im Plenum. Herausheben möchte ich Prof. Dr. Moshe Zuckermann aus Tel Aviv, der in den Kongress einführen wird; er spricht darüber, wie Krieg die Gesellschaft und jeden einzelnen Menschen (in ihr) verändert; ich meine, die Gewaltbereitschaft wächst (auch in den privaten Beziehungen); dabei werden immer mehr Menschen psychisch (mental) "krank" oder geraten immer mehr unter psychischen Druck. 

Verantwortlich sind unsere Politiker und Leitmedien. Sie sorgen dafür, dass sich krie- gerische Flächenbrände unkontrolliert ausbreiten; ganz zu schweigen davon, dass sie uns im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt vollkommen perspektivlos einen neuen Kalten Krieg aufzwingen; regelrecht inszenieren, auch um von wachsenden sozial-ökonomischen Krisenerscheinungen abzulenken. Leider sind die Aussichten düster. Dennoch möchte ich allen LeserInnen erholsame Feiertage wünschen, v.a. aber mich für ihr jahrelanges Interesse bedanken.

Herzliche Grüße
Franz Witsch

www.film-und-politik.de

Quellen:
*
www.ngfp.de

Q1: Ken Jebsen im Gespräch mit Dr. Udo Ulfkotte (Gekaufte Journalisten) youtube vom 04.12.2014
www.youtube.com/watch?v=bm_hWenGJKg


VON: FRANZ WITSCH






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