Sozialkaufhäuser im Saarland


05.12.07
SozialesSoziales, Saarland 

 

Konzepte wurden aufgegriffen

Der gemeinnützige Verein Job4Handicap begrüßt die derzeit stattfindende Diskussion über die Einrichtung von Sozialkaufhäusern in St. Ingbert und Saarlouis. „Wir haben diese Diskussion im Saarland mit angestoßen und den Stadtverwaltungen von St. Ingbert und Saarlouis eigene Konzepte vorgelegt, wie so etwas zu organisieren wäre“, sagt Mike Stilz, Vereinsvorsitzender von Job4Handicap e.V. Stilz hält besonderes Know-how für dringend notwendig, um eine Sozialkaufhaus zu realisieren.

„Es kann nicht darum gehen, irgendeine Einrichtung zu eröffnen, damit man sagen kann, man hat etwas getan. Entscheidend ist, dass man die Bedürfnisse seiner potenziellen Kunden genau kennt und das Sozialkaufhaus entsprechend konzipiert." Eine Orientierung auf Kundenbedürfnisse hin sei bei den heute schon existierenden Möbel- und Kleiderkammern im Saarland kaum der Fall.

Zur Entwicklung des eigenen fachlichen Konzepts hat Job4Handicap andere Sozialkaufhäuser in Deutschland besucht und auch eine eigene Marktanalyse durchgeführt. Die wesentlichen Ergebnisse

wurden der Fachöffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Derzeit befürchtet man beim Verein, dass der offene Umgang mit Erkenntnissen und Ideen von bestimmten Organisationen für eigene Zwecke verwendet werden könnte.

„Wir sind mit den Ergebnissen unserer Recherchen teilweise sehr offen umgegangen, weil wir eine fachlich und sozialpolitisch fundierte Diskussion über Sozialkaufhäuser im Saarland anregen wollten. Wir waren auch die ersten, die die Grundidee im Saarland in die Diskussion brachten.







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