DGB: Auf die Frauen kommt es an - Echte Gleichstellung gibt es immer noch nicht!

05.03.09
SozialesSoziales, NRW, Feminismus, News 

 

Zum internationalen Frauentag am 8. März fordert der DGB Maßnahmen zur Verwirklichung echter Gleichstellung von Frauen in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

„Frauen verdienen in Deutschland bis zu 23 Prozent weniger als Männer in vergleichbaren Berufen. Dieser Abstand ist gegenüber dem letzten Jahr sogar noch leicht angestiegen“, stellt Brigitte Becker, Vorsitzende des Frauenausschusses des DGB Emscher-Lippe fest. Auch bei den Karrierechancen seien Frauen nach wie vor benachteiligt und die Probleme bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf beträfen ebenfalls überwiegend Frauen.

Um diese Missstände zu beseitigen, engagieren sich die Gewerkschaften an vielen Stellen, betont der DGB. So werde in Tarifverträgen grundsätzlich gleicher Lohn für gleiche Arbeit vereinbart. Bei den aktuellen Kampagnen des DGB zur Rentenversicherung und für einen gesetzlichen Mindestlohn bilden die Problemlagen der Frauen einen Schwerpunkt: „Im Hinblick auf das Wahljahr 2009 erinnern wir die Parteien daran, dass es ohne Frauen keine Mehrheiten gibt“, so Becker.

Am internationalen Frauentag besuchen die DGB-Frauen Beschäftigte im Krankenhaus Bergmannsheil in Buer an ihrem Arbeitsplatz, um sie über die aktuellen Themen der Gewerkschaftsfrauen zu informieren. Die Frauen der IG Bauen-Agrar-Umwelt laden für 11:00 Uhr zu einer Podiumsdiskussion über Arbeitsverhältnisse im Niedriglohnbereich ein in das Haus der IG Metall, Augustastr. 18 in Gelsenkirchen, an der unter anderen Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski teilnimmt.

Im Kreis Recklinghausen verteilen die DGB Frauen zusammen mit ver.di in zahlreichen Städten und Einrichtungen Handzettel zur Gleichstellung und verschenken Rosen als Symbol für Frauenrechte.







<< Zurck
Diese Webseite verwendet keine Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz