Was das Schwein nicht essen darf das frisst der Mensch oder tafeln wie in Deutschland!


Bildmontage: Horst Bruns

11.10.09
SozialesSoziales, Debatte, TopNews 

 

Von Hans-Dieter Wege

Häufig dienen die Speisereste aus den Großstadtküchen als Schweinefutter. Nicht abgekocht, sind sie ein wahres Pulverfass und der Nährboden für Tierseuchen wie zum Beispiel der Schweinepest.

Aber wann ist was man isst Speise-Abfall?
Wenn es das Tier nicht bekommt, dann freut es den Transferempfänger???

Lebensmittelabfälle: https://www.gastro-competence.de/index.php?pid=305&gcn_id=21&cp=1&cs=A


Eine Entsorgung als Tierfutter ist tierseuchenhygienisch bedenklich, Speiseabfälle dürfen nur in verarbeiteter Form verfüttert werden, sie dürfen zum Zwecke der Verfütterung nur an Betriebe abgegeben werden, die dafür zugelassen sind. Für die Zukunft ist ein generelles, EU-weites Verfütterungsverbot vorgesehen. Es lohnt sich, sich einmal darüber klar zu werden, welche Abfälle in welchen Mengen anfallen, und welche unter Umständen vermieden werden können. Ein etwas größerer Aufwand rechnet sich womöglich, wenn bei der Entsorgung eingespart werden kann. Hierzu sind zusätzlich immer die genauen Regelungen der zuständigen Gemeinde zu beachten. Quellen: Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene und Speiseabfallverordnung


Für Tiere ist die EU zuständig! Wer für den Transferempfänger?

Verzehr abgelaufener Ware: Verbraucher selbst verantwortlich

Für Verbraucher gilt: Wenn in Farbe, Aussehen und Geruch keine Auffälligkeiten zu bemerken sind und die Dauer der Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums zur gesamten Haltbarkeitsdauer gering ist, ist eine Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums möglich, so die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES). Dies liegt jedoch nicht in der Verantwortung der Hersteller oder Vertreiber, sondern ausschließlich in der Verantwortung der Konsumenten.

Kritik

Die Umsetzung der sozialen Idee durch einen streng organisierten Bundesverband ist umstritten. Zumal dem im Hintergrund agierenden Unternehmen McKinsey vorgeworfen wird, mit den Tafeln politisch tätig zu werden: Es soll ein schlanker Staat propagiert werden, der nicht für Sozialleistungen aufkommen muss. Hierzu soll eine auf Spenden basierte, privatwirtschaftliche soziale Unterstützung aufgebaut werden. Gegenüber dieser haben Bedürftige keine einklagbaren Rechte.[3] Falsch ist auch die Vorstellung, die in der Öffentlichkeit propagiert wurde, es existierten Orte, an denen ein Schein-Bedürftiger erscheinen und sich gratis Essen abholen könne, so dass Wohlhabende dies missbrauchen könnten. Tatsächlich geben die Tafeln Lebensmittel ausschließlich an Multiplikatoren, wie Restaurants und Selbsthilfegruppen weiter, die dann eine zwar kleine aber existierende Gebühr von mindestens 1,50 EUR erheben. Immerhin ein Betrag für den ein Student schon in der Mensa essen kann. Absolut kostenloses Essen gibt es dann nur in Kirchen oder anderweitig an missionarischen Zielen interessierten Organisationen, was vom Hilfesuchenden möglicherweise große Verstellung verlangt.
de.wikipedia.org/wiki/Tafel_(Organisation)

Lebensmittelsicherheit
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


Lebensmittelsicherheit (auch: Lebensmittelhygiene) ist ein Oberbegriff für alle Maßnahmen und Konzepte, die sicherstellen sollen, dass Lebensmittel für den Genuss durch die Verbraucher geeignet sind und von ihnen keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Schädigungen ausgehen können.
Neben Kontrollen und vorbeugenden Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Hygiene bei der Produktion und im Umgang mit Lebensmitteln gehört auch die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln, die sicherstellen soll, dass der Verbraucher beim Erkennen einer Gefährdung z. B. durch Rückrufaktionen möglichst umfassend geschützt wird, zum Oberbegriff der Lebensmittelsicherheit. Das Hygienezentrum mit Sitz in Münster ist das bundesweit erste Hygienezentrum für die Lebensmittelbranche.
de.wikipedia.org/wiki/Lebensmittelsicherheit


Gerade zum letzten Absatz bezüglich der Lebensmittelsicherheit und gerade zum Punkt der Rückverfolgbarkeit dürfte der Schutz der Transferempfänger von den Tafeln in Deutschland kaum sichergestellt werden können. Man muss sich doch diesbezüglich die Frage stellen, ob eventuell für Transferempfänger die Lebensmittelsicherheit außer Kraft gesetzt wird und ob dies mit der deutschen und europäischen Gesetzgebung insgesamt vereinbar ist?
Schließlich müßte, was für Tiere gilt schon lange für die Menschen gelten und zwar für alle Menschen, auch wenn sie arm sind!
Ich persönlich habe diesbezüglich erhebliche Bedenken!
Aber so lang die Lebensmittelsicherheit für Hartz IV-Empfänger und andere finanziell benachteiligte Menschen anscheinend nicht gelten muss wird es wohl weiterhin wie folgt heißen:

„Was das Schwein nicht essen darf das frisst der Mensch oder tafeln wie in Deutschland!“

Hans-Dieter Wege, Oldenburg, 11.10.2009







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