Keine Baumfällungen im Bereich der Gronauer Evangelischen Stadtkirche in der Vorweihnachtszeit

28.11.22
UmweltUmwelt, Bewegungen, NRW, TopNews 

 

Von GAL Gronau

In mehreren Schreiben an Bürgermeister Doetkotte und Stadtbaurat Groß-Holtick hat sich GAL-Stadtratsmitglied Udo Buchholz gegen die drohenden Baumfällungen an der Evangelischen Stadtkirche ausgesprochen. Mit den Fällungen soll in dieser Woche begonnen werden (ab 28. Nov. 2022)..

In einem Schreiben vom Sonntag (27.11.2022) an die beiden Köpfe der Gronauer Verwaltungsspitze heißt es u. a.: „Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass die Kanal- und Straßenbauarbeiten im Bereich der Ev. Stadtkirche erst im Mai oder Juni 2023 beginnen werden. Da ist es völlig unverständlich, warum schon jetzt in der Vorweihnachtszeit mit den Fällarbeiten begonnen werden soll. Eine Begründung dafür habe ich von der Verwaltung dafür nicht erfahren, es scheint sie nicht zu geben. Es besteht offensichtlich keine Eile. Fällung bzw. Umpflanzung wären auch durchaus nach Weihnachten möglich - falls sie überhaupt notwendig sein sollten. Offen ist zudem die Frage, warum von den akut betroffenen Bäumen nur 8 umgepflanzt werden sollen? Warum wird nicht versucht alle umzupflanzen?“

Weiter schreibt Buchholz: „Wieder einmal entsteht der Eindruck, dass bei der Innenstadtentwicklung das Pferd von hinten aufgezäumt werden soll. Noch bevor die konkreten Arbeiten ausgeschrieben werden, sollen die Bäume beseitigt werden. Geht es darum, die Bäume schnellstmöglich zu beseitigen, um rechtzeitig an Fördermittel kommen zu können? Ich erinnere an dieser Stelle an die Platanen an der Konrad-Adenauer Straße, die schon vor einigen Jahren für ein Parkhaus gefällt werden sollten. Auch damals war das Motto: Erst Bäume fällen, dann mal weiter sehen. Durch meinen Einsatz für die Bäume stehen sie noch heute, von dem Parkhaus spricht kein  Mensch mehr.“

Konkret richtet Udo Buchholz drei dringende Bitten an Gronaus Bürgermeister und Stadtbaurat:

„1. Keine Baumfällungen im Bereich der Ev. Stadtkirche in der Vorweihnachtszeit.

2. Nachvollziehbare und transparente Prüfung, welche Bäume tatsächlich für Kanal- und Straßenarbeiten beseitigt werden müssen.

3. Falls tatsächlich Bäume beseitigt werden müssen, sollten diese bestmöglich umgepflanzt und nicht gefällt werden.“ Da der Umgang mit städtischen Bäumen sicherlich auch in Borken und in Düsseldorf von Interesse sein dürfte, hat Udo Buchholz auch den Kreis Borken und das Land NRW in Kenntnis gesetzt und um Unterstützung gebeten. (Stichwort Fachaufsicht).







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