Klimaaktionstag: Jeder Baum zählt!

25.09.22
UmweltUmwelt, Bewegungen, NRW, TopNews 

 

Von GAL

GAL engagiert sich weiter für den Wald in der Gronauer Innenstadt

Die parteiunabhängige Grün Alternative Liste (GAL) Gronau wird sich weiterhin auf verschiedenen Ebenen für den Erhalt der Waldflächen in der Gronauer Innenstadt engagieren. Die gut besuchte Mahnwache am Freitag (23.9.2022) bestärkt die GAL darin, sich weiterhin mit Nachdruck für den Klima- und Artenschutz in Gronau einzusetzen.

Rund 50 Personen haben sich am Freitag im Rahmen der globalen Klimaschutzaktionen der Jugendumwelt-Bewegung Fridays for Future in Gronau an einer Mahnwache am Rande des innerstädtischen Waldes an der Schiefe’n Straße beteiligt. Mit der Mahnwache wurde für den Schutz des innerstädischen Waldes demonstriert, der überbaut werden soll. Der knorrige Wald liegt relativ unbekannt zwischen der Pfarrer-Reukes-Straße, der Enscheder Straße, der Schiefen Straße und der Zollstraße.

Initiiert wurde die Mahnwache von der Grün Alternativen Liste (GAL) Gronau. Udo Buchholz vom Vorstand der GAL betont im Nachgang, dass sich u. a. viele Anwohnerinnen und Anwohner des Waldes, weitere Umweltschützerinnen und Umweltschützer aus ganz Gronau und auch Mitglieder der Fraktion GAL / Die Linke an der überparteilichen Aktion beteiligt haben.

Die GAL wird sich weiterhin im Stadtrat und auch außerparlamentarisch mit Nachdruck für den Erhalt des wertvollen Waldes mitsamt Feuchtbiotop einsetzen. „Vor Ort wurde erneut deutlich, wie stattlich und wertvoll das umstrittene Waldgebiet ist. Und die breite Resonanz bei der Mahnwache motiviert zum weiteren Handeln“, erklärt Udo Buchholz, der die Anliegen der GAL auch im Rat der Stadt Gronau vertritt. Ein Teilnehmer der Mahnwache brachte bei der Mahnwache sein Anliegen mit seinem Protestschild besonders deutlich auf den Punkt: Jeder Baum zählt!“

Zum Hintergrund:


Der Rat der Stadt Gronau hat am 9.3.2022 die Bebauung des innerstädtischen Waldes beschlossen. Die GAL hatte dagegen kürzlich im Rahmen der Einspruchsfrist zahlreiche Sammeleinsprüche bei der Gronauer Bauverwaltung eingereicht. In der Begründung der Sammeleinsprüche hieß es u. a.: „Der Wald dient innerstädtisch dem Klimaschutz. Ebenso wie das Teichbiotop bietet er wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Ein angemessener Ausgleich des Waldes und des Teiches an anderer Stelle ist nicht möglich. In den Planungsunterlagen heißt es: Bei dem Planbereich handelt es sich um eine innerstädtische, aber vollständig bewaldete Fläche. Vermutlich handelt es sich mittlerweile um Wald im Sinne des Landesforstgesetzes (LFoG). Als Planungsrelevante Arten sind zu erwarten / wurden nachgewiesen ein Waldkauz-Brutpaar, eine Kolonie von Saatkrähen mit über 20 Nestern (Stand: 2014) und Baum bewohnende Fledermausarten. Im Südwesten befindet sich ein naturnaher
Teich, in dem ggf. geschützte Amphibien vorkommen.“

Weitere Informationen: https://www.galgronau.de,
https://www.klima-streik.org







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