Räumung von Bahnhofswald in Flensburg: OB Lange hat die Öffentlichkeit bewußt hinters Licht geführt

21.02.21
UmweltUmwelt, Schleswig-Holstein, News 

 

Von DIE LINKE. Schleswig-Holstein

Zur Rohdung und Rechtshilfegesuchen von Flensburgs OB Simone Lange (SPD) der Besetzung des Bahnhofswaldes durch Klimaaktivist*innen erklärt der Linke-Bundestagsabgeordnete Lorenz Gösta Beutin aus Kiel. Der Linke-Klimapolitiker war am Wochenende als parlamentarische Beobachter im Bahnhofswald vor Ort. 

"Das Rechtshilfegesuchen von OB Lange zeigt, dass die SPD-Bürgermeisterin die Flensburger Öffentlichkeit und Klimaaktivist*innen von Beginn an getäuscht und bewußt hinters Licht geführt hat. So wie NRW-Ministerpräsident den Hambacher Forst hat räumen lassen unter dem Vorwand des Brandschutzes, so hat Lange nun in dieselbe Trickkiste gegriffen und das Infektionsschutzgesetz vorgeschoben. Im SPD-Wahlkampf von Klimaschutz reden, aber dann Klimaschützer*innen in den Rücken fallen ist unanständig und schadet dem Ansehen der Politik. 

Es scheint ganz, als sei die Räumung des Bahnhofswaldes zwischen Politik und Investor von langer Hand geplant, weil die Rohdungssaison nach Bundesumweltgesetz Ende des Monates abläuft, danach ist jedes Fällen von Bäumen verboten. 

Ich fordere eine Untersuchung des Vorgangs, vor allem wegen der illegalen Abholzung durch den privaten Wachdienst des Investors und Gefährdung von Menschenleben durch das Absägen von Bäumen."








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