PETA-Video zeigt grausame Hundefolter beim bolivianischen Militär

03.03.09
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Tierrechtsorganisation fordert Boliviens Präsident auf, Traumaübungen zu beenden

Schon seit Jahren führt das bolivianische Militär grausame Übungen an zuvor zum Teil entführten Hunden durch. Dies wurde nun durch Videos und Aussagen von Soldaten der Bolivian School of Condors bekannt. PETA Deutschland e.V.(People for the Ethical Treatment of Animals) liegen in diesem Zusammenhang zwei Videos vor auf denen zu sehen ist, wie Soldaten lebendige Hunde zuerst fixieren und dann immer wieder auf sie einstechen, während die gequälten Tiere vor Schmerz und Angst laut schreien und winseln. Die Übungen sollen die Soldaten angeblich auf die Gewalt im Kampfeinsatz vorbereiten. Aus diesem Grund hat PETA Deutschland e.V. den bolivianischen Präsidenten Juan Evo Morales Ayma nun in einem Schreiben aufgefordert, die Verwendung von Tieren in der Militärausbildung umgehend zu verbieten.

„Die brutalen Bilder schockieren jeden Tierfreund“, so Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA Deutschland e.V. „Jetzt müssen wir internationalen Druck aufbauen, um diese unglaubliche Tierquälerei zu beenden.“

Auf dem ersten Video ist der Ausbilder zu sehen, wie er einem lebendigen Hund immer wieder in den Kopf und die Brust sticht. Anschließend schneidet der Ausbilder dem Tier das Herz heraus und schmiert es den Soldaten ins Gesicht; einige zwingt er, das rohe, blutige Fleisch zu essen. Das zweite Video zeigt Soldaten, die nachts die Gliedmaßen und den Mund eines Hundes fixieren, während ein anderer Soldat dem Hund in die Brust sticht. Ein Soldat wirft sich mit seinem Gesicht in die offene Brust des Hundes und steht demnach mit hochgerissenen Armen auf. „Er sticht das Messer in die Brust des (Hundes), während das Tier schreit, sich windet und laut jammert, bis (der Hund) auf dem Boden liegt, während er (den) Brustkorb öffnet und mit (seinem) Mund das noch immer schlagende Herz des (Hundes) herausnimmt. (D)ie anderen Auszubildenden schlagen ihn und fordern ihn auf, (seinen) Kopf in die offene (Brust) des Hund(es) zu stecken, um mit den Zähnen verschiedene Organe herauszuholen“, so ein bolivianischer Soldat über die Traumaübungen.

Besonders makaber: das Quälen der Hunde soll jedes Jahr auf den 28. April – den Tag der Nazimorde der „Nacht der langen Messer“ – fallen. „Tiere zu verstümmeln findet keine Rechtfertigung und wir möchten Sie höflichst auffordern, diese Verwendung von Tieren innerhalb des bolivianischen Militärs zu beenden“, so PETA Deutschland e.V. im Brief an Präsident Morales.

Weitere Informationen und die beiden Videos finden Sie unter www.peta.de.

Direktlink: http://action.peta.de/ea-campaign/clientcampaign.do?ea.client.id=44&ea.campaign.id=2742







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