Merkel - Atomkraftretterin !

01.09.10
UmweltUmwelt, Politik, TopNews 

 

Von Dieter Braeg

Noch zehn bis fünfzehn Jahre, so legt sich die Bundeskanzlerin Merkel fest, sollen deutsche Atomkraftwerke noch betrieben werden. Merkel stört da weder eine breite Mehrheit der deutschen Bevölkerung, die das nicht will noch scheint sie sich an jenen Pakt zu erinnern, den ROT/Grün verabschiedet hatte, als man den Deutschen jene soziale Kälte bescherte, die mit Hartz IV keineswegs den Höhepunkt einer Politik darstellt, die eine  unsoziale und unsolidarische Gesellschaft festgeschrieben hat.

Dass Frau Merkel keineswegs, so wahr ihr Gott helfe ( also ohne Hilfe) Schaden vom deutschen Volk abwenden werde, dürfte nicht erst seit heute klar sein. Frau Merkel v erkündet auch noch, ohne vom Verfassungsschutz beobachtet, dass sie die Verfassung austricksen will, weil ihr im Bundesrat die Mehrheit fehlt. Der Verdacht, dass vom Verfassungsschutz völlig falsche "Täterinnen&Täter" beobachtet werden, drängt sich auf.

Der Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Atomenergie, die man umgangssprachlich als Kernenergie verharmlost,  ist für das Kapital samt der FDP das Lieblingsthema.
Als die alles beherrschenden Energiekonzerne drohten, man wolle alle Atomkraftwerke sofort abschalten, da hat Frau Merkel erklärt, sie lehne solch üble Erpressungsversuche ab. Ein "bitte sofort" wäre auf jeden Fall die bessere Reaktion gewesen.

Wie das so im Sachverständigenunwesen üblich ist, steht ja fest, wie dringend wir diese Atomkraft noch brauchen, weil RWE und E.ON eine entsprechende Studie mit Millionen finanziert hat. Merkel schmeißt sich gleich in den Staub und verkauft der deutschen Bevölkerung, dass die strahlenden Risikoungetüme weiter am Netz bleiben.

Damit auch alles sicher bleibt beim AKW Deal, so sagen Experten, muss pro Anlage eine Milliarde Euro investiert werden, damit sicher bleibt was nie sicher war ist und sein kann.
Ist da nicht, in Zeiten da die Ideologie des Sparens so heftig wie nie verkauft wird, der Schritt zur Stilllegung besser, weil dann Geld vorhanden wäre um das Land  unabhängig werden zu lassen, wenn es um Energie geht?

Diese "Sicherheitsinvestitionen" zahlt schlussendlich Kundin und Kunde der Stromkonzerne und das Märchen, dass nur mit Atomkraftwerken der Strompreis nicht angehoben wird, ist wirklich nur ein Märchen. Die Realität der Profitmaximierung, die sich in den Gewinnmargen der Stromkonzerne erkennen lässt, wird durch die publizierten kommenden Gewinnerwartungen  deutlichst festgeschrieben.

Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken, so hat es sich in der CDU zum Teil schon herumgesprochen, vor allem dort wo Herr Röttgen Meinung vorgibt, bringen so gut wie gar nichts, weder für das Klima, den Verbraucher oder die Wirtschaft.

SPD und GRÜNE mutieren plötzlich zu Atomkraftgegnern und zeigen, per Wortspenden und Drohgebärden die niemand ernst nehmen kann, dass etablierte Politik immer unglaubwürdiger wird.

Merkel baut Brücken in eine energiepolitische Steinzeit. ATOMKRAFT? NEIN! Heißt die Parole, das DANKE hätte man schon lange weglassen müssen, für eine umweltfreundliche Energiepolitik, ganz ohne Kohle, Erdöl und Atome, die eine Selbstverständlichkeit sein müsste, braucht man sich nicht zu bedanken. Dafür muss gekämpft werden.

Dieter Braeg







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