Martinstag „Gans ohne Qualen“

09.11.10
UmweltUmwelt, Kultur, News 

 

von PETA

PETA veröffentlicht Rezept für veganen Gänsebraten

Man nehme 2,7 kg Tofu, 500 g Maisbrot, 100 ml Sesamöl und 4 EL Sojasauce – und schon hat man eine Gans vor dem sicheren Tod gerettet. Dass jedes Jahr zum Martinstag am 11. November tausende Gänse auf den Tisch und in die Mägen der Menschen kommen, ist wohl nicht im Sinne des Erfinders, denn der Heilige Martin war nach den Erzählungen ein barmherziger Mensch. Er hätte wohl nicht gewollt, dass ihm zu „Ehren“ Tiere sterben. Anlässlich des Martinstages weist die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. darauf hin, dass es keineswegs der traditionelle Gänsebraten sein muss. PETA stellt ein kostenloses rein pflanzliches Rezept für einen „falschen Gänsebraten" unter www.peta.de/martinstag zur Verfügung.

„Der Heilige Martin war der Schutzpatron der Armen und ich glaube, dass er seinen Schutzmantel auch über die Gänse in der industriellen Massentierhaltung ausgebreitet hätte“,
sagt Ernährungswissenschaftlerin Sabine Weick von PETA.

Nach der Mastzeit werden die meist erst 10 Wochen alten Gänse kopfüber ins Fließband eingehängt und schlecht bis völlig unbetäubt durch ein rotierendes Messer geköpft. Viele Mast- aber auch Stopfgänse werden zuvor noch ohne Betäubung gerupft, um Daunen zu gewinnen. In kürzester Zeit werden die Tiere fett gefüttert was zu schmerzhaften Gelenkentzündungen, verkrüppelten und gebrochenen Beinen, Atemnot und Herzanfällen führt.

„Dabei sind Gänse äußerst liebenswerte und intelligente Lebewesen. Sie haben einen ausgeprägten Familiensinn, bleiben ihrem Partner ein Leben lang treu und sie trauern, wenn dieser stirbt.“

Fotos und Videoaufnahmen aus einer Undercover-Recherche auf einer Gänsemastanlage bei Heidelberg hat PETA auf www.peta.de/martinstag veröffentlicht.

www.goveggie.de

 

 


VON: PETA






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