Grüne Jugend Göttingen fordert Umkehr der Lützerath-Entscheidung und ruft zu Demo auf!

10.01.23
UmweltUmwelt, Niedersachsen, NRW, News 

 

Von GJ Göttingen

Die Grüne Jugend Göttingen fordert, dass Lützerath nicht abgebaggert wird, die Bundesregierung sich an das Pariser-Klimaabkommen hält und somit eine 1,5 Grad kompatible Klimapolitik verfolgt. Für den notwendigen politischen Druck rufen wir alle Menschen aus Göttingen und Umgebung dazu auf, sich an der bundesweiten Demonstration am 14.01. um 12 Uhr bei Lützerath zu beteiligen.

Annika Görmar, Sprecher*in der Grünen Jugend Göttingen dazu:
„In Lützerath und auf den zahlreichen Solidaritätsdemos müssen wir ein schlagfertiges Zeichen setzen, um der Bundesregierung zu zeigen: Wir sind bereit für echten Klimaschutz!
Liebe Bundesregierung, wann seid ihr es?
Wir haben genug von grünen Mogelpackungen, welche unsere Zukunft aufs Spiel setzen. Egal ob jung oder alt, alle nach Lützerath!"

Finn Springer, Sprecher der Grünen Jugend Göttingen dazu:
„Unverständnis, Frustration und Wut sind in den vergangenen Wochen die vorherrschenden Gefühle, wenn wir an den Kohle-Deal der Grünen mit RWE denken. Natürlich gab es schon vorher Deals, mit denen wir nur schwer leben konnten, doch dieser von Robert Habeck vorgestellte Kompromiss reißt nicht nur Lützerath wortwörtlich ab, sondern verfeuert ohne energiepolitische Notwendigkeit auch sämtliche Hoffnungen auf eine 1,5 Grad kompatible Klimapolitik. Wir fordern daher von sämtlichen Grünen Entscheidungsträger*innen den Deal rückgängig zu machen, um die vielen Wahlversprechen der vergangenen Jahre einzuhalten. Lützerath entscheidet darüber, ob wir als Grüne Mensch und Natur vor Profite von Großkonzernen stellen oder ob wir künftig nur noch als Alibi-Lifestyle Partei wahrgenommen werden."







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