Chinas Risiko für Ölpest steigt

15.01.12
UmweltUmwelt, Internationales, News 

 

von Reinhold Schramm

Die Bohai-Bucht und das Südchinesische Meer sind bereits voller Bohrtürme. In der 15.900 km² großen Bohai-Bucht befinden sich hunderte Offshore-Plattformen. “Einige Anlagen stammen noch aus den 1980er-Jahren. Das veraltete Equipment birgt ein höheres Unfallrisiko“, sagte Zhai Jiugang, Leiter des Amts für Meeressicherheit, auf einer Pressekonferenz in Beijing.

China importiert z. Z. jährlich mehr als 200 Millionen Tonnen Öl. Dabei durchkreuzen täglich mindestens 400 Ölfrachter die Küsten- und Binnengewässer.

Die Ölkatastrophen haben zugenommen. Im Juni 2011 bedeckte ein Ölteppich von etwa 6.200 km² Fläche die Bohai-Bucht. Im Juli 2010 fing in einem Umschlaghafen eine Pipeline Feuer und explodierte. Im Herbst 2010 stellte sich (für die Öffentlichkeit) heraus, dass Tochtergesellschaften von Petrochina für drei weitere Brände verantwortlich waren.

Das chinesische Amt für Meeressicherheit regte an, dass jeder “wichtige“ Hafen ein Team einrichtet, das auf die Beseitigung von Ölteppichen spezialisiert ist. „Die wichtigsten Häfen können nur mit einem Austritt von bis zu 1.000 Tonnen Öl umgehen“, sagte Chen Aiping, stellvertretender Direktor des Amts für Meeressicherheit. (Vgl.)

Quelle: China Daily u. CIIC - german.china.org.cn - am 13.01.2012. Natur und Umwelt. Risiko für Ölpest steigt entlang den chinesischen Küsten
http://german.china.org.cn/environment/txt/2012-01/13/content_24401793.htm

Info.: Ölpest http://www.oelpest.net







VON: REINHOLD SCHRAMM






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