Energiepolitik birgt sozialpolitischen Sprengstoff

18.10.12
UmweltUmwelt, Soziales, Wirtschaft, News 

 

von BDH Bundesverband Rehabilitation

Förderung regenerativer Energie kann soziale Krise abfedern

Vor dem Hintergrund stetig steigender Energiekosten warnt die  Bundesvorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller, vor einer sozialen Krise, die Haushalte mit niedrigem Einkommen hart treffen wird:

„Das Energiekonzept der Bundesregierung ist sozial ungerecht und wirkt wie ein Bremsklotz beim Umbau unserer Energiegewinnung hin zu einem  dezentralen und verbraucherfreundlichen System. Die Änderung der Stromnetz-Entgeltverordnung war ein großer energiepolitischer Fehler und sollte zügig korrigiert werden.

Es ist aus sozialpolitischer Sicht unakzeptabel, dass sich hunderte Großverbraucher von den Netzentgelten befreien und die Kosten auf die übrigen Verbraucher abwälzen können. Eine Intensivierung der Gebäudesanierung wäre ein vernünftiger Ansatz, der dem Gedanken dezentraler Energiegewinnung folgt und privaten Verbrauchern hilft, langfristig Energie einzusparen und Kosten zu senken.

Ein solches Programm wäre in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein effektives Konjunkturprogramm und könnte zehntausende neuer Arbeitsplätze in einer Branche mit Zukunft schaffen. Dies könnte Druck von der Preisentwicklung nehmen. Sollte der energiepolitische Kurs der Bundesregierung beibehalten werden, wird sich die soziale Krise in den kommenden Jahren drastisch verschärfen.“

Kontakt:
BDH Bundesleitung
V.i.S.d.P.: Ilse Müller
Eifelstr. 7, 53119 Bonn
tel 0228-96984-0
fax 0228-96984-99
mail
presse@bdh-bonn.de
www.bdh-reha.de

 


VON: BDH BUNDESVERBAND REHABILITATION






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