Happy Birthday, ROBIN WOOD!

10.11.12
UmweltUmwelt, Bewegungen, Bremen, TopNews 

 

von ROBIN WOOD

ROBIN WOOD wird am 12. November 30 Jahre alt

Am kommenden Montag wird ROBIN WOOD 30 Jahre alt. Es war der 12. November 1982, als UmweltschützerInnen aus Bremen und Hamburg den Verein gründeten:
„ROBIN WOOD – Gewaltfreie Aktionsge- meinschaft für Natur und Umwelt“

Rasch entwickelte sich ROBIN WOOD zu einer bundesweit arbeitenden Umweltorganisa- tion, die bis heute gleichermaßen Wert auf Basisdemokratie und Professionalität legt.

Unter dem Motto „Leben heißt handeln“ geht der Verein mit Sitz in Bremen entschlossen gegen Umweltzerstörer und Klimakiller vor und ist bis heute immer für eine Überraschung gut. MitstreiterInnen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gratulieren ROBIN WOOD zum 30. Geburtstag.

„Ich freue mich, dass ROBIN WOOD niemals aufgibt, sich dem mächtigen Gegenwind stellt und sich nicht von billigen Lösungen korrumpieren lässt. ROBIN WOOD wird gebraucht!“, sagt Christiane Rieve, Mitgründerin und Aktive von ROBIN WOOD aus Bremen.

Am Anfang war es die Sorge um die bedrohten Wälder hierzulande, die ROBIN WOOD- AktivistInnen umtrieb. Doch schon bald kamen weitere Themen hinzu: der Kampf gegen die Atomkraft, für eine klima- und umweltverträgliche Mobilität sowie für den Schutz tropischer und nordischer Wälder.

„ROBIN WOOD hat unbestechlich das ‚Richtige’ gesucht und verfolgt“,
lobt Lutz Fähser, Lübecker Förster und Vorkämpfer für eine naturnahe Waldnutzung. „Das klägliche Versagen der Umweltdiplomatie seit Rio 1992 bis Rio+20 beweist immer mehr, dass wir uns entrüsten müssen, unbequem werden und gute Beispiele zeigen müssen. Das alles macht ROBIN WOOD mutig und mit hoher Sachkenntnis vor. Wir können auf diesen David nicht verzichten, denn Goliath treibt Natur- und Menschen-verachtend sein Spiel.“

Petra Schmidt von der Bürgerinitiative gegen Flughafenerweiterung Mörfelden-Walldorf kennt ROBIN WOOD seit Jahren aus dem Widerstand gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens. „ROBIN WOOD hat dort eigene Akzente gesetzt, ohne dabei nur die eigenen Aktionen einfach ‚durchzuziehen’. Stattdessen haben die AktivistInnen sehr intensiv mit den beteiligten BürgerInnen und BI-Strukturen vor Ort zusammen gearbeitet“, erzählt sie. „Was mich dabei begeistert hat: die Offenheit und Transparenz bei der Vorbereit- ung der Aktionen, gepaart mit Professionalität und Zuverlässigkeit – das führt zu überzeugenden und pfiffigen Aktionen.“

„ROBIN WOOD gelingt stets eine gesunde Mischung aus kreativen Aktionen und fundierter Sacharbeit“, konstatiert Udo Buchholz, Vorstandsmitglied des Bundesver- bandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU). „Persönlich freue ich mich als Nachbar der Gronauer Urananreicherungsanlage natürlich auch darüber, dass ROBIN WOOD immer wieder gegen die Uranindustrie aktiv wird.“

„ROBIN WOOD verbindet ökologische Inhalte mit weitgehend egalitären und partizi- pativen Strukturen“, analysiert der Berliner Soziologe und Protestforscher Dieter Rucht. „Weiter so!“

Gefördert wird die Entwicklung dieser Strukturen auch durch die Bewegungsstiftung. Hermann Daß aus dem Stiftungsrat gratuliert ROBIN WOOD herzlich zum Dreißigsten: „Im letzten Jahrhundert war das mit der 30 eine ziemlich kritische Sache. Sozusagen der Scheitelpunkt, an dem sich jung von alt, in von out und gut von böse trennte. Die Jungen sagten damals: ‚Trau keinem über 30.’ Ich vermute, dass ROBIN WOOD antritt, um zu beweisen, dass sich im 21. Jahrhundert alles ganz anders darstellt und eine 30-jährige Organisation jung, in und gut ist. Ich bin gespannt auf die neuen Schwer- punkte, Aufsehen erregende Aktionen und heftige Anstöße, die die politischen Entscheidungen nachhaltig beeinflussen. Viel Erfolg und alles Gute!“

Reiner Metzger aus der taz-Chefredaktion sieht gute Chancen für die Zukunft von ROBIN WOOD: „Menschen, die sich zum Weltverbessern gerne weit aus dem Fenster lehnen, braucht es immer. Heute mehr denn je. Deshalb kann ich ROBIN WOOD bestimmt auch noch zum 60. gratulieren. Herzlichen Glückwunsch!“

„Ein Verein, der so strukturiert ist wie ROBIN WOOD und es 30 Jahre lang schafft, den Kampf nicht aufzugeben, weder gegen Umweltprobleme noch bei internen Schwierig- keiten, der hat wahre Ausdauer bewiesen“, lautet das Fazit der VereinsmitgründerInnen Klaus und Anne Scheerer aus Hamburg. „Mögen ROBIN WOOD auch künftig die Ideen und die Visionen nicht ausgehen!“

Weitere Glückwünsche, „30 gute Argumente für ROBIN WOOD“, viele Fotos und Videos aus der Vereinsgeschichte sowie unsere Jahresberichte finden Sie unter:
www.robinwood.de/30x30

 


VON: ROBIN WOOD






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