Energieeffizienz-Richtlinie: Verbändebündnis fordert wirkungsvolle Effizienzpolitik

04.06.14
UmweltUmwelt, Wirtschaft, News 

 

von BUND*

Ein Bündnis aus Industrievereinigungen, Umwelt- und Sozialverbänden und Gewerkschaften hat an die Bundesregierung appelliert, die Verbesserung der Energieeffizienz nicht länger zu vernachlässigen. Die Verbände kritisieren, dass die Bundesregierung im Vorfeld der morgen ablaufenden Frist zur Umsetzung der EU-Energieeffizienz-Richtlinie nur unzureichende Maßnahmen zur Energieeinsparung auf den Weg gebracht habe.

Für eine umweltverträgliche, sozial gerechte und die Wirtschaft fördernde Energiewende sei eine umfassende Energieeffizienzpolitik unabdingbar. Außerdem ließen sich die nationalen und die europäischen Energie- und Klimaziele nur erreichen, wenn sich effiziente Geräte, Verfahren, Anlagen und Gebäude im Markt durchsetzten, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Paritätische Wohlfahrtsverband, der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der WWF. 

Die Verbände forderten, die für 2020 und 2050 formulierten nationalen Ziele zur Verringerung des Primärenergie-, Strom- und Wärmeverbrauchs sowie zur Steigerung der Energieproduktivität gesetzlich festzuschreiben. Erforderlich sei auch eine zentrale Koordinierung aller Energieeffizienzmaßnahmen auf Bundesebene. Die Bundesregierung müsse zudem dafür sorgen, dass Wirtschaft, öffentliche Hand und private Verbraucher mehr als bisher zu freiwilligen Energieeffizienzmaßnahmen motiviert würden. Dafür seien unbefristete und ausreichende Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Einkommensschwache Haushalte müssten mit gezielten Investitionsprogrammen beim Energiesparen unterstützt werden. Außerdem müsse ein Energieeffizienz-Rat einberufen werden, der Wirtschaft und Zivilgesellschaft in die Erstellung des angekündigten nationalen Aktionsplans für Energieeffizienz einbeziehe.

Ein Hintergrundpapier zur Effizienzpolitik sowie Statements der Spitzen der beteiligten Verbände finden Sie im Internet unter:
www.bund.net/effizienz_hintergrund und
www.bund.net/effizienz_zitate

* Pressekontakte:

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

Irmela Colaço, Energieexpertin

Tel: 030/ 27586-494

Irmela.colaco@bund.net

Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF)

Christian Noll, Geschäftsführender Vorstand

Tel: 030 / 36409702, Mobil: 0179/1495764

christian.noll@deneff.org

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

Jan Piegsa, Pressesprecher

Tel: 030 / 24060 216,

Mobil: 0171 228 9996

jan.piegsa@dgb.de

Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS)

Swantje Küchler, Leiterin Energiepolitik

Tel: 030 / 76 23 991-50 

swantje.kuechler@foes.de

Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)

Ulf Sieberg, Energieexperte

Tel: 0173-9001782

Ulf.Sieberg@nabu.de

Paritätischer Wohlfahrtsverband

Gwendolyn Stilling, Pressesprecherin

Tel: 030 / 24636305

pr@paritaet.org

Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)

Dr. Carola Kantz, Geschäftsführerin Forum Energie

Tel: 030 / 306 946-11

carola.kantz@vdma.org

Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv)

Mirjam Stegherr, Pressesprecherin

Tel: 030 / 25800-525

presse@vzbv.de

WWF Deutschland

Viviane Raddatz, Klimaschutz und Energiepolitik

Tel: 030 / 311 777 236

viviane.raddatz@wwf.de


VON: BUND*






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