23.9.22: Mahnwache zum Schutz des Waldes in der Gronauer Innenstadt

21.09.22
UmweltUmwelt, Bewegungen, NRW, TopNews 

 

Von GAL Gronau

Am Freitag, 23. September 2022, ist der nächste globale Klimaschutz-Aktionstag der Jugend-Umweltbewegung „Fridays for Future“. Im Rahmen dieses Aktionstages findet auch in Gronau wieder eine Aktion statt. Mit einer Mahnwache soll für den Schutz des innerstädischen Waldes demonstriert werden. Der knorrige Wald liegt relativ unbekannt zwischen der Pfarrer-Reukes-Straße, der Enscheder Straße, der Schiefen Straße und der Zollstraße. Ort der Mahnwache ist die Schiefe Straße, direkt am Waldrand. Beginn der Mahnwache ist um 17 Uhr, Ende wird um 18 Uhr sein.

Initiiert und bei der Polizei angemeldet wurde die Mahnwache von der parteiunabhängigen Grün Alternativen Liste (GAL) Gronau. Die GAL hat auch Fridays for Future (FFF) über die Durchführung der Aktion informiert und inzwischen wird die Mahnwache auch auf der zentralen Internetseite von FFF aufgeführt. Udo Buchholz vom Vorstand der GAL betont: „Die GAL hat die Mahnwache zwar formell angemeldet, aber es ist eine überparteiliche Aktion, an der auch Mitglieder anderer Parteien und Wählergemeinschaften teilnehmen können. Alle sollten sich für den
innerstädtischen Arten- und Klimaschutz einsetzen.“

Der Rat der Stadt Gronau hat am 9.3.2022 die Bebauung des innerstädtischen Waldes beschlossen. Die GAL hat dagegen kürzlich zahlreiche Sammeleinsprüche bei der Gronauer Bauverwaltung eingereicht.

In der Begründung der Sammeleinsprüche hieß es u. a.: „Der Wald dient innerstädtisch dem Klimaschutz. Ebenso wie das Teichbiotop bietet er wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Ein angemessener Ausgleich des Waldes und des Teiches an anderer Stelle ist nicht möglich.In den Planungsunterlagen heißt es: Bei dem Planbereich handelt es sich um eine innerstädtische, aber vollständig bewaldete Fläche. Vermutlich handelt es sich mittlerweile um Wald im Sinne des Landesforstgesetzes (LFoG). Als Planungsrelevante Arten sind zu erwarten / wurden nachgewiesen ein Waldkauz-Brutpaar, eine Kolonie von Saatkrähen mit über 20 Nestern (Stand: 2014) und Baum bewohnende Fledermausarten. Im Südwesten befindet sich ein naturnaher Teich, in dem ggf. geschützte Amphibien vorkommen.“

Die GAL hofft, dass sich viele Mitbürgerinnen und Mitbürger für den Erhalt des wertvollen Waldes mitsamt Feuchtbiotop einsetzen werden.

Weitere Informationen: https://www.galgronau.de,
https://www.klima-streik.org







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