Atommüll Jülich: Exportpläne für USA endlich beenden

11.01.18
UmweltUmwelt, Politik, NRW, News 

 

„Die Planungen für einen Export der hochradioaktiven Atomabfälle aus Jülich in die USA müssen endlich gestoppt werden. Die Landesregierung in NRW und die Bundesregierung sind nun als Eigentümer der Jülicher Abfälle aufgefordert, entsprechend zu handeln und für den Neubau einer Zwischenlagerhalle in Jülich zu sorgen“, fordert der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (DIE LINKE). Die USA haben im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung kurz vor Weihnachten die grundsätzliche Machbarkeit erklärt, hochradioaktiven Atommüll aus dem kommerziellen Versuchsreaktor Jülich und dem THTR Hamm-Uentrop zu übernehmen.

Zdebel weiter: „Ein solcher Export von Atommüll verstößt gegen geltendes Atomrecht.“

Die Ergebnisse der Umweltprüfung (Environmental Assessment, EA) sind auf der Website des US-Energieminsteriums (Department of Energy, DOE) veröffentlicht: https://energy.gov/nepa/ea-1977-acceptance-and-disposition-spent-nuclear-fuel-containing-us-origin-highly-enriched







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