Fluchtursache Klimawandel

20.03.18
UmweltUmwelt, Politik, News 

 

Der Klimawandel könnte Millionen Menschen zum Umsiedeln zwingen, heißt es in einem aktuellen Bericht der Weltbank. Das ist keine neue These, unterstreicht aber umso mehr die Dringlichkeit von Klimagerechtigkeit. Menschen fliehen vor Krieg, politischer Verfolgung, existentieller Not und den Folgen der Umweltzerstörung, die der Klimawandel bewirkt. Das System, das hinter all dem steht, heißt Krisenkapitalismus. Der bringt die hemmungslose Ausbeute von Ressourcen mit sich und begünstigt in vielen Ländern ein Wachstum, das nicht nachhaltig ist und den Klimawandel vorantreibt. Dieses fehlerhafte System wird von der Bundesregierung mitgetragen, die die Klimaziele für 2020 mit ihren bisherigen Maßnahmen drastisch verfehlt. Es ist erschreckend, wenn sich ein Land von der Größe und dem Energieverbrauch der USA, zurück ins klimapolitische Steinzeitalter begibt. Die Bundesregierung redet gern Grün daher, folgt dann aber der Kohle- und Abgaslobby. 2016 lag Deutschland im weltweiten Ranking des CO2 Ausstoßes auf Platz sechs. Notwendigerweise müssen jetzt der Kohleausstieg und die Verkehrswende in Deutschland vorangebracht werden. Europaweit muss Migration endlich in die Entwicklungspläne aufgenommen, und Klimafluchtprozesse müssen näher untersucht werden. Beim Thema Klimaschutz kann sich niemand mehr leisten, auf Zeit zu spielen. Es ist Zeit für die Energiewende und höchste Eisenbahn für die Verkehrswende.







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