Die guten Nachrichten der Woche: Von Störchen im Feuer und Schildkröten-Babys am Strand


03.04.20
UmweltUmwelt, Internationales, TopNews 

 

Von WWF

Die Corona-Pandemie geht um die Welt - mit einschneidenden Folgen für uns alle. Umso wichtiger, auch positive Gedanken und Optimismus zuzulassen und nicht zu vergessen, dass es trotz allem auch "gute Nachrichten" dort draußen gibt. Der WWF Deutschland hat daher mutmachende Lichtblicke der vergangenen Tage aus Natur- und Artenschutz zusammengetragen.

Nachwuchsfreude in feurigen Zeiten

Im fernen Osten Russlands, an der Grenze zu China, hat seit 10 Jahren ein Pärchen Orientalischer Weißstörche ein Nest in einem ehemaligen Strommast eingerichtet. Dank einer Wildtierkamera die live sendet, startete die Brutsaison vor den Augen der Online-Community. Auch die ersten Buschfeuer in der Region gab es bereits. Für die Eier und Jungtiere sind diese Brände eine große Gefahr. Glücklicherweise überstand das Gelege die erste Welle an Bränden in 2020 unbeschadet. Orientalische Weißstörche sind stark bedroht und unterscheiden sich von ihren  Artgenossen in Europa durch einen schwarzen Schnabel. Storchenkamera am Nest: https://amurinfocenter.org/tools/projects/cameras_stork.php 

Schildkröten-Babys in Brasilien

Fast 100 Karettschildkröten sind letzte Woche am Strand von Paulista, einer Stadt im Nordosten Brasiliens, geschlüpft. Ausgewachsene Karettschildkröten können bis zu 85kg schwer werden und messen 110cm. Karettschildkröten sind als stark bedroht eingestuft, denn ihr Panzer war ein beliebtes Material für Schmuck, Kämme und Brillengestelle. Aber auch die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastik und die Klimakrise setzt ihnen zu. Der WWF freut sich deshalb umso mehr, dass es fast 100 Karettschildkröten-Jungtiere in die Fluten des Atlantischen Ozeans geschafft haben. Die Stadt Paulista hat das Glück Heimat von vier Schildkrötenarten zu sein. Insgesamt schlüpften dieses Jahr schon 300 Jungtiere. Meeresschildkröten kehren zur Eiablage immer wieder zu ihrem Geburtsstrand zurück. Deswegen können sich die Bewohner der Stadt schon auf die Enkel von den jetzt geschlüpften Jungen freuen.







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