Schluss mit dem Drumherumgerede!!!

06.01.13
UmweltUmwelt, Ökologiedebatte, Bewegungen, TopNews 

 

von quantologe.de

Die Menschheit steht vor großen Aufgaben und gravierenden Veränderungen, die sowohl ein radikales Umdenken, als auch ein verändertes Verhalten im Umgang mit unserem Planeten erfordern. Diese Veränderungen betreffen nicht nur Ökologie und Ökonomie, sondern auch Bereiche wie Soziologie, Psychologie und Philosophie. Denn alles gehört zusammen und das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Diese Website [1] hat das Ziel, Denkanstöße zu geben und den Gedanken zu nähren, dass eine gerechtere Welt nicht nur möglich ist, sondern im Angesicht der schon deutlich sichtbaren Gefahren schlichtweg das Gebot der Stunde. Da sich diese Homepage noch im Aufbau befindet, wollen wir uns zunächst dem wohl mächtigsten Problem widmen, vor dem die Menschheit jemals gestanden ist. Das Studium der folgenden Inhalte soll Dir helfen, die Tragweite der vor uns liegenden Herausforderungen zu durchdringen, die zur Gebote stehenden Massnahmen zur Rettung unseres Planeten und damit des Lebens auf der Erde zu erfahren und zu verstehen. So bedrückend nahe die scheinbar unabwendbare Katastrophe schon scheint, ES IST NOCH NICHT ZU SPÄT!

Artikel zum Klimawandel

28.08.12 Klimaerwärmung: Arktischer Eispanzer schrumpft rasant wie nie zuvor

02.02.12 Klimawandel: Nasa-Animation zeigt Fieberkurve der Erde

07.01.12 Bedenkliche Entwicklung Riesige Methanfontänen in Nordsibirien entdeckt

Erschütterndes Zukunftsbild Klimawandel nicht mehr zu stoppen 

21.11.11 Vereinte Nationen schlagen Alarm Mehr Treibhausgase als je zuvor in der Luft 

05.11.11 CO2-Statistik Kohlendioxid-Ausstoß steigt schneller als je zuvor

20.06.11Klimawandel Meeresspiegel steigt schneller als jemals zuvor 

Zur Einführung: Klimawandel für Anfänger und eine Dokufiktion aus dem Jahr 1994     

Deutschland 2030: tote Wälder von den Alpen bis zur Nordsee. In den Hochgebirgen sind ganze Täler unbewohnbar, Garmisch und Mittenwald sind von ungeheuren Schlammmassen reißender Wildbäche schwer zerstört. Der Rhein liegt im Sommer trocken, in Winter und Frühjahr wälzen sich Flutwellen durch die Täler, Jahrhundertüberschwemmungen sind Alltag. "Crash 2030" ist eine Zeitreise in die Klimakatastrophe mit aufwändigen computergestützten Montagen. In einer fingierten Gerichtsverhandlung vor dem europäischen Gerichtshof wird Anklage gegen die Verantwortlichen erhoben, die in Politik und Wirtschaft sehenden Auges nichts unternommen haben, um die Katastrophe abzuwenden. Beweismaterial: historische Filmaufnahmen aus den Jahren 1985-95.

Dokumentationen zum Klimawandel

Artikel zum Klimawandel

Fakten zum Klimawandel www.klimafakten.de

Forscherskandal Heißer Krieg ums Klima

Wie stark erwärmt sich die Erde wirklich? Klimaforscher sollen Ergebnisse dramatisiert haben - tatsächlich tappten sie eher der Industrie-Lobby in die Falle. SPIEGEL ONLINE hat alle durchgesickerten E-Mails der "Climategate"-Affäre analysiert. Protokoll einer beispiellosen Wissenschaftsfehde. Von Axel Bojanowski mehr...Forum ]

Zur Einführung in die hoch komplexen Zusammenhänge, denn es ist nicht nur der Klimawandel, der zumindest einen Grossteil des Lebens auf unserem Planeten bedroht, empfiehlt sich die folgende Dokumentation. In berauschend schönen Bildern wird die in Worte nicht zu fassende Schönheit und Einzigartigkeit unseres Heimatplaneten gezeigt. Ohne die jetzt schon sichtbaren bedrohlichen Veränderungen und mögliche Ursachen zu verschweigen.

Kino-Trailer

Die Vertiefung der Ernährungsproblematik, der damit verbundenen Ressourcenvernichtung und die desaströsen Folgen sind Gegenstand der folgenden Dokumentationen:

We Feed The World - Essen global
Monsanto - Mit Gift und Genen
Frisch auf den Müll

Unser täglich Brot

Das wissen wir: Alle Dinge hängen zusammen wie das Blut, das eine Familie verbindet. Alle Dinge hängen zusammen. Was der Erde zustösst, stösst den Söhnen der Erde zu. Der Mensch hat das Gespinst des Lebens nicht gewoben. Er ist nur ein Faden darin. Was er dem Gespinst antut, tut er sich selbst an.

Häuptling Seattle bei der Übergabe seines Stammesterritoriums, 1856

Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen,
werdet ihr feststellen.
dass man Geld nicht essen kann.

Weissagung der Cree

Werfen wir jetzt einen Blick auf die letzten 200 Jahre:

Eine ganz kurze Geschichte des Klimawandels

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts Zunahme der so genannten „Industriellen Revolution“. Dadurch rapider Anstieg der Verfeuerung fossiler Brennstoffe in der Industrie und des Verkehrswesens.

Seit  Ende des 19. Jahrhunderts weisen Wissenschaftler auf einen möglichen Zusammenhang zwischen CO2-Ausstoss durch Verfeuerung fossiler Brennstoffe (Öl, Kohle, Gas) und Erderwärmung hin. (5)

Seit Mitte der 1950er Jahre statistischer Nachweis eines Zusammenhangs zwischen CO2-Ausstoss und globaler Erwärmung (Diagramm 1). (1) Formulierung des Begriffes „Treibhauseffekt" mit eindringlichen Warnungen, den CO2-Gehalt der Atmosphäre nicht hemmungslos zu steigern.

Seit den 1960er Jahren stetige Zunahme der warnenden Stimmen, die sowohl vor einem Klima-Kollaps, als auch vor einer Vernichtung von lebensnotwendigen Ressourcen (z. B: Überfischung der Weltmeere/Kollaps der Fischbestände) warnen und eine Abkehr vom „Konzept des ständigen Wirtschaftswachstums“ fordern. (1) (2) (3) (4) (5)

Mitte der 1980er Jahre exakte Computerberechnungen (Diagramm 2), die bei anhaltender Zunahme des CO2-Ausstosses eine Zunahme der Temperaturen vorhersagen, einhergehend mit verstärkten Unwetterkatastrophen ab den 1990er Jahren, sowie einem rapiden Temperaturanstieg ab dem Jahre 2000 und Abschmelzen des arktischen Eises im Sommer bis zum Jahr 2050. (5)

Klimawandel - Status Quo 2007/2008

Die Computerberechnungen der 1980er Jahre (Diagramm 2) haben sich in erschreckender Weise bestätigt. Die globale Durchschnittstemperatur (DST) ist in den letzten 20 Jahren gewaltig gestiegen (Diagramm 3). Seit dem Jahr 2000 schnellen Temperaturen geradezu explosionsartig in die Höhe. So ist in der Arktis die DST in 20 Jahren um bis zu 11.5° gestiegen. (6der Antarktis um bis zu 5°. (7) Die globale DST seit Beginn der exakten Messungen seit 1850 global um ca. 1°. (8) (9)

(1)   H. Haber, 1965, „Unser blauer Planet“, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart, S. 118,
(2)   „Global 2000“ – Der Bericht an den Präsidenten“, Zweitausendeins-Verlag, Frankfurt/M., S. 28, S. 93, S. 83 ff, S. 548 ff, 1980
(3)   H. Strohm, 1981, „Friedlich in die Katastrophe“, Zweitausendeins-Verlag, Frankfurt/M, S. 1 ff, S. 37,
(4)   H. v. Ditfurth, 1985, „So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen“, Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München, S. 7 ff, S. 88 ff, S. 226 ff, S. 240 ff, S. 248 ff,
(5)   H. Haber, 1989, „Eiskeller oder Treibhaus“, F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH, München, S. 13 ff, S. 22, S. 207 ff, S. 218, S. 221, S. 233 ff,
(6)  Dokumentation „Tatort Erde - 1 Grad zuviel“, 2004
(7)  Dokumentation „Im Reich der Königspinguine"
(8)  Dokumentation „Klimakiller Mensch – Ist die Erde noch zu retten?“
(9)  Dokufiktion "Crash 2030", 1994 Volker Zorn 2007/08

Echoes

Der Psychologe und Sozialphilosoph Erich Fromm wunderte sich schon 1976: "Alle Daten sind der Öffentlichkeit zugänglich und weithin bekannt. Die nahezu unglaubliche Tatsache ist jedoch, daß bisher keine ernsthaften Anstrengungen unternommen werden, um das verkündete Schicksal abzuwenden. Während im Privatleben nur ein Wahnsinniger bei der Bedrohung seiner gesamten Existenz untätig bleiben würde, unternehmen die für das öffentliche Wohl Verantwortlichen praktisch nichts, und diejenigen, die sich ihnen anvertraut haben, lassen sie gewähren (Hauptsache: Brot, Spiele und Spaß, nach dem Motto: Pestalozzi: "Nach uns die Zukunft" - Sintflut -). Wie ist es aber möglich, daß der stärkste aller Instinkte, der Selbsterhaltungstrieb, nicht mehr zu funktionieren scheint?"

"....selbst wenn die Menschheit eine Kehrtwende um 180 Grad machen würde, wäre es vielleicht schon zu spät, weil die Bremswege in der Natur zu lange sind....."

Ditfurth H v., 1979, "Ausschnitt aus einer Rede in der Festhalle Harmonie in Heilbronn"

...Angesichts der Dringlichkeit, Reichweite und Komplexität der vor uns liegenden Herausforderungen bleiben die jetzt auf der ganzen Welt in Gang gekommenen Anstrengungen allerdings weit hinter dem zurück, was erforderlich ist. Es muss eine Ära der globalen Zusammenarbeit und der gegenseitigen Verpflichtung beginnen, wie sie in der Geschichte der Menschheit ohne Beispiel ist.

Die notwendigen Veränderungen übersteigen die Möglichkeiten jeder einzelnen Nation. Unsere Nation (USA) kann jedoch wichtige und exemplarische Schritte tun. Wegen unserer Vorrangstellung als grösster Produzent und Verbraucher von Lebensmitteln und Energie sind unsere Bemühungen um die Erhaltung von Böden, Ackerland und Energieressourcen von globaler wie von nationaler Bedeutung. Wir können die Verschmutzung der eigenen Umwelt vermeiden und müssen Sorge tragen, die Umwelt global nicht zu beeinträchtigen......
"Global 2000 - Der Bericht an den Präsidenten", 1980, Zweitausendeins Verlag, Frankfurt/M.,
28. Auflage, S. 21

....Die Konzentration von Kohlendioxyd und ozonabbauenden Chemikalien in der Atmosphäre wird voraussichtlich in einem solchen Masse zunehmen, dass sich das Klima auf der Erde und die obere Atmosphäre bis zum Jahr 2050 entscheidend verändern. Saurer Regen infolge gesteigerter Verwendung fossiler Brennstoffe (vor allem Kohle) bedroht Seen, Böden und Ernten. Radioaktive und andere gefährliche Stoffe werfen in einer zunehmenden Zahl von Ländern Gesundheits- und Sicherheitsprobleme auf.
Die Ausrottung von Pflanzen- und Tierarten wird dramatisch zunehmen. Hunderttausende von Arten - vielleicht 20% aller Arten auf der Erde - werden unwiderbringlich verloren gehen, wenn ihre Lebensräume, vor allem in den tropischen Wäldern, zerstört werden.
Die oben kurz umrissenen Prognosen der US-Regierung stellen möglicherweise sogar eine Untertreibung der anstehenden Probleme dar......
"Global 2000 - Der Bericht an den Präsidenten", 1980, Zweitausendeins Verlag, Frankfurt/M., 28. Auflage, S. 28 ff

.....Bei den gegenwärtigen und prognostizierten Wachstumsraten würde die Weltbevölkerung um das Jahr 2030 die 10 Mrd. und gegen Ende des 21. Jahrhunderts die 30 Mrd. erreichen. Diese Zahlen entsprechen ziemlich genau den Schätzungen der amerikanischen National Academy of Sciences in Bezug auf die äusserste Belastbarkeit der gesamten Erde. Schon heute haben die Bevölkerungen in Afrika südlich der Sahara und im asiatischen Himalaya die Belastbarkeit ihrer unmittelbaren Lebensräume überschritten, was die Möglichkeiten des Landes, das Leben der auf ihm wohnenden Menschen zu sichern, zunehmend einschränkt. Die daraus resultierende Armut und der schlechte Gesundheitszustand haben die Bemühungen um Geburtenkontrolle zusätzlich erschwert. Wenn dieser Zirkel eng miteinander verbundener Probleme nicht bald aufgebrochen wird, dann wird sich das Bevölkerungswachstum in diesen Gebieten leider aus anderen Gründen als dem Rückgang der Geburtenraten verlangsamen. Hunger und Krankheit werden das Leben von mehr Babys und Kleinkindern fordern, und eine grössere Zahl der Überlebenden wird infolge von Unterernährung in der Kindheit geistig und körperlich behindert sein.........
"Global 2000 - Der Bericht an den Präsidenten", 1980, Zweitausendeins Verlag, Frankfurt/M.,
28. Auflage, S. 29 ff

....Mit ihren Beschränkungen und groben Annäherungswerten sollte man in der vorliegenden Studie nicht mehr sehen als einen tastenden Versuch, die Zukunft zu erkunden. Gleichwohl werden ihre Erkenntnisse von ähnlichen Erkenntnissen anderer Globalstudien aus jüngerer Zeit, die bei der Erarbeitung der vorliegenden Studie berücksichtigt wurden, bestätigt. All diese Studien stimmen im grossen und ganzen darin überein, wo die Probleme liegen und welche Bedrohungen sie für das künftige Wohlergehen der Menschheit darstellen. Die vorliegenden Informationen lassen keinen Zweifel darüber, dass die Welt - und auch unser Land (USA) - in den unmittelbar bevorstehenden Jahrzehnten mit ungeheuer dringlichen Problemen von grosser Komplexität zu kämpfen haben wird. Prompte und mutige Wandlungen in der Politik auf der ganzen Welt sind erforderlich, um diese Probleme zu umgehen oder zu reduzieren, bevor sie sich nicht mehr bewältigen lassen. Wirkungsvolles Handeln erfordert lange Anlaufzeiten. Zögert man die Entscheidungen so lange hinaus, bis sich die Probleme verschlimmert haben, so wird sich der Spielraum für wirkungsvolles Handeln drastisch verringern......
"Global 2000 - Der Bericht an den Präsidenten", 1980, Zweitausendeins Verlag, Frankfurt/M.,
28. Auflage, S. 32 ff

"Dieses Buch ist allen Menschen der kommenden Generationen gewidmet. Sie werden mit entsetzlichen Folgen leben müssen, die wir mit unserer Gier nach einem Luxusleben verursacht haben. Mawill ist ein Kind dieser Generation."
Strohm H , 1981, "Friedlich in die Katastrophe", Zweitausendeins-Verlag, Frankfurt/M., Vorwort

...Die Einsicht ändert nichts daran, dass das globale Stillschweigen über "Global 2000" auf jeden unheimlich und beängstigend wirken muss, der sich näher mit dem Bericht beschäftigt.
Seine entscheidende Aussage, das Ergebnis, zu dem Hundertschaften von Wissenschaftlern und Regierungsexperten kamen, lässt sich in einem einzigen Satz zusammenfassen, an dem es nichts zu deuteln gibt. Dieser lautet: Wenn sich die weltweit heute festzustellenden Tendenzen und Entwicklungen nicht innerhalb sehr kurzer Zeit grundlegend ändern, dann treibt der Planet mit der an der Oberfläche lebenden Menschheit einer Katastrophe entgegen, deren Ausmass in der bisherigen Geschichte ohne Beispiel ist....
Ditfurth H v. , 1985, „So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen“, Vollständige Taschenbuchausgabe 1988 Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München, S. 94

Endzeit?

Es steht nicht gut um uns. Die Hoffnung, dass wir noch einmal, und sei es nur um Haaresbreite, davonkommen könnten, muss als kühn bezeichnet werden. Wer sich die Mühe macht, die überall schon erkennbaren Symptome der beginnenden Katastrophe zur Kenntnis zu nehmen, kann sich der Einsicht nicht verschliessen, dass die Chancen unseres Geschlechts, die nächsten beiden Generationen heil zu überstehen, verzweifelt klein sind.

Das eigentümlichste an der Situation ist die Tatsache, dass fast niemand die Gefahr wahrhaben will. Wir werden daher, aller Voraussicht nach, als die Generation in die Geschichte eingehen, die sich über den Ernst der Lage hätte im klaren sein müssen, in deren Händen auch die Möglichkeit gelegen hätte, das Blatt noch in letzter Minute zu wenden, und die vor dieser Aufgabe versagt hat. Darum werden unsere Kinder die Zeitgenossen der Katastrophe sein und unsere Enkel uns verfluchen - soweit sie dazu noch alt genug werden.

Ich weiss, dass man bei den meisten immer noch auf Ungläubigkeit stösst, wenn man versucht, sie aufmerksam zu machen auf das, was da mit scheinbar schicksalhafter Unabwendbarkeit auf uns zukommt. Dass man sich den Vorwurf einhandelt, man verbreite Angst und nehme insbesondere der jungen Generation jede Zukunftshoffnung. Als ob es sinnvoll wäre, die Hoffnung auf etwas zu hegen, das nicht stattfinden wird, jedenfalls gewiss nicht so, wie die Leute es sich immer noch vorstellen.......

Ditfurth H v., 1985, „So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen“, Vollständige Taschenbuchausgabe 1988 Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München, S. 7

An der Wende der Gezeiten

Zu Beginn der beiden letzten Jahrzehnte unseres Jahrhunderts befinden wir uns inmitten einer tiefgreifenden, weltweiten Krise. Es handelt sich um eine vielschichtige, multinationale Krise, deren Facetten jeden Aspekt unseres Lebens berühren - unsere Gesundheit und Lebensführung, die Qualität unserer Umwelt und unsere gesellschaftlichen Beziehungen, unsere Wirtschaft, Technologie und Politik. Es ist eine Krise von intelektuellen, moralischen und spirituellen Dimensionen, von einem Umfang und einer Eindringlichkeit, wie sie in der aufgezeichneten menschlichen Geschichte ohne Beispiel dasteht. Zum ersten Male sind wir von der sehr realen Gefahr der Auslöschung der menschlichen Rasse und des gesamten Lebens auf diesem Planeten bedroht.

Capra, Fritjoff, 1987, "Wendezeit", Lizenzausgabe des Deutschen Bücherbundes GmbH & Co. KG, Stuttgart München, S. 15

....Das CO2 bildet einen Kreislauf, der in vielem dem Wasserkreislauf auf unserem Planeten vergleichbar ist. Durch den Vulkanismus auf der Erde wird es dauernd nachgeliefert, so dass die Erdatmosphäre sich eigentlich durch die Exhalation der Vulkan- und Lavamassen dauernd anreichern müsste. Dieses jungfräuliche Kohlendioxid aus dem Erdinnern jedoch wird zum grössten Teil vom Meer aufgesaugt, da die Wassermassen der Ozeane Kohlendioxid, als Gas gelöst, aufnehmen können. Insgesamt befindet sich im Weltmeer 50mal soviel Kohlendioxid wie in der Luft. Dabei freilich findet ein Austausch statt, wobei das Weltmeer mit seiner Aufnahmekapazität einen hervorragenden Puffer bietet. Diese Pufferwirkung hat freilich zwei Seiten: das Meerwasser kann Kohlendioxid um so besser absorbieren, je kälter es ist. Umgekehrt: erwärmt sich das Meerwasser, so wird das bereits gelöste CO2 in steigendem Masse wieder abgedampft. Darin steckt für die Zukunft des Treibhauseffektes eine teuflische Verstärkerwirkung. Je wärmer die Erde wird, um so mehr wird auch das Meer in seiner Temperatur steigen und auch wiederum mehr CO2 abdampfen. Dadurch wird der Treibhauseffekt zusätzlich verstärkt, und die Erde wird noch wärmer usw.....Selbst wenn wir in den nächsten 20 Jahren mit der Verbrennung der fossilen Brennstoffe Kohle und Öl völlig Schluss machen könnten, würde der Treibhauseffekt nicht zum Halten kommen. Er würde sich von selbst laufend verstärken. Es sieht leider so aus, als ob dieser Zug schon abgefahren sei...... (siehe hierzu folgende Artikel vom 16.04.0825.09.08)

Haber H, 1989, Eiskeller oder Treibhaus - Zerstören wir unser Klima?, F. A. Herbig, München, S. 208

Crash 2030 - Ermittlungsprotokoll einer Katastrophe
Joachim Faulstich, 1994, ARD, Dokufiktion

Reinhold Beckmann: …aber was können sie uns über die Zukunft des Menschen sagen, die des Universums und auch der Menschheit, wo geht’s hin?

Stephen Hawking: Das Universum dehnt sich aus und wird sich ewig ausdehnen, aber nur sehr langsam. …..Von unmittelbarer, von näherer Bedeutung ist die Tatsache, dass die Sonne in fünf Milliarden Jahren ihren nuklearen Brennstoff aufbrauchen wird, dann wird die Sonne expandieren und sogar die Erde verschlucken. Wir werden Zeit haben in ein anderes Sonnensystem überzusiedeln, wenn es uns Menschen überhaupt noch gibt. Die grosse Frage ist allerdings, ob die menschliche Rasse, die Menschheit, überhaupt das nächste Jahrhundert, ganz zu schweigen vom nächsten Jahrtausend, überleben wird. Wir Menschen stehen vor vielen Gefahren, vor vielen Risiken. Aber vor allem mache ich mir Sorgen über die globale Erwärmung, denn mit grossen Mengen Kohlendioxid aus dem Meer wäre die Erwärmung noch schlimmer. Vielleicht geht es uns am Ende wie der Venus mit einer Temperatur von 250 Grad und mit Schwefelsäure als Regen…. (siehe hierzu Artikel vom 16.04.08)
Stephen Hawking in der Talkshow von Reinhold Beckmann 2005

Zu guter Letzt - Gegenpropaganda: Klimawandel - Alles Schwindel

Eigentlich bleiben da keine Fragen mehr offen!
Liebe(r) Leser(in), ich hoffe, Du kannst Dir nun Dein eigenes Bild machen!

[1] www.quantologe.de/klimawandel.html

Hinweis: Die Homepage (www.quantologe.de) hat nichts mit www.Quantologie.de und www.innergie.de zu tun.

 


VON: QUANTOLOGE.DE






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