Deutsche Atomwaffengeschäfte


atombombengeschäft.de

01.10.14
UmweltUmwelt, Wirtschaft 

 

von Reinhold Schramm

Deutsche Banken und Versicherer investie- ren in Atomwaffenkomponenten und Träg- ersysteme

Die Deutsche Bank finanziert Atomwaffen- konzerne. Sie hält selbst oder treuhänderisch Aktien und Anleihen an 11 untersuchten Firmen und hat 10 Atomwaffenkonzerne mit Kapital versorgt. Ihre Kunden aus der Branche sind die Northrop Grumman, ThyssenKrupp, BAE Systems und EADS. Sie finanziert (Rüstungs-) Mischkonzerne über die Ausgabe von Anleihen oder die Vergabe von Unternehmenskrediten.

Die Commerzbank hält selbst bzw. treuhänderisch Aktien an drei der untersuchten Firmen und hat acht Atomwaffenkonzerne mit Finanzmitteln in Höhe von insgesamt 1,8 Milliarden Euro versorgt.

Die Allianz hält selbst oder als Vermögensverwalter für Dritte Aktien und Anleihen an Atomwaffenherstellern in Höhe von insgesamt 1,1 Milliarden Euro.

Die Bayern LB hat sechs verschiedene Atomwaffenhersteller mit 656 Millionen Euro finanziert.

Die Helaba (Landesbank Hessen-Thüringen) hat Kredite in Höhe von 179 Millionen Euro an drei Atomwaffenkonzerne vergeben.

Die KfW Bankengruppe (Frankfurt am Main) hat Kredite in Höhe von 124 Millionen Euro an EADS und Rolls Royse vergeben.

Die Sparkassenfinanzgruppe (Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V.) ist ein Verbund der Sparkassen und zahlreicher Spezialfinanzierer. Die Gruppe ist mit 88 Millionen Euro an einem Nuklearwaffenhersteller beteiligt: Die Sparkasse managt 1% aller ausgeschriebenen Aktien von ThyssenKrupp.

Der Dachverband der Volks- und Raiffeisenbanken, die DZ Bank, hat sich im Untersuchungszeitraum an einem Unternehmenskredit in Höhe von 83 Millionen Euro an EADS beteiligt.

Quelle: ATOMWAFFEN EIN BOMBENGESCHÄFT

http://www.atombombengeschäft.de

 


VON: REINHOLD SCHRAMM






<< Zurck
Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz