NaturFreunde fordern umfassende Akteneinsicht zum Auswahlprozess für ein Freizeitbad in Marzahn-Hellersdorf

16.01.21
UmweltUmwelt, Bewegungen, Berlin, News 

 

Von NaturFreunde Berlin

Standort im Jelena-Šantic-Friedenspark für völlig ungeeignet

Der Landesverband der NaturFreunde Berlin hat umfassende Akteneinsicht aufgrund des Gesetzes zur Förderung der Informationsfreiheit im Land Berlin und des Umweltinformationsgesetzes zum Auswahlprozess für den möglichen Bau eines Freizeit- und Kombibades in Marzahn-Hellersdorf eingefordert.

Die NaturFreunde Berlin wenden sich entschieden gegen die Pläne des Bezirks Marzahn-Hellersdorf, den Jelena-Santic-Friedenspark am Rande des Wuhletals mit einem „Kombi-Freizeitbad“ zu bebauen. Gleichzeitig haben die NaturFreunde angekündigt, gegen einen möglichen Bebauungsplan für den Jelena-Šanti?-Friedenspark mit juristischen Mitteln vorzugehen.

In einem Brief an den zuständigen Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Jugend und Familie, Gordon Lemm, fordern die NaturFreunde alle Unterlagen zur Prüfung der 30 Standorte im Bezirk an. In einem Beitrag in der Abendschau vom 02. Januar hatte Bezirksstadtrat Gordon Lemm ausgeführt: „Wir haben 30 Standorte bei uns im Bezirk geprüft […] die waren alle nicht geeignet“. Die NaturFreunde werden nach Einsicht der Unterlagen eine eigene Bewertung der 30 Standorte vornehmen und Alternativen zur geplanten Bebauung des Jelena-Šanti?-Friedensparks aufzeigen.

Die NaturFreunde Berlin sprechen sich nicht gegen den Bau eines Freizeitbades für den Bezirk aus, sondern begrüßen die Schaffung von Freizeiteinrichtungen. Sie halten jedoch den vorgeschlagenen Standort im Jelena-Šanti?-Friedenspark für völlig ungeeignet.

 

 







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