Mehrwertsteuer und Futtertröge

26.08.09
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Von Reinhold Schramm

Nach der Bundestagswahl folgt die (große) staatliche Schlachtorgie an den Lohnarbeitern, Arbeitslosen und Armen (Frauen, Kindern und Männern) im Kapitalinteresse.

"Wirtschaftsforscher fordert 25 Prozent Mehrwertsteuer"

Kommentar: "Da wo die gefüllten Futtertröge stehen, da trifft man die großen Schweine"*
Anmerkung: Natürlich meinte die Autorin bzw. der Autor nicht die Ackermann-Merkel-Geburtstagspartie im Bundeskanzleramt!  (*Quelle: Kommentar bei "t-online.de" am 26.08.2009)

'Außergewöhnliche Krisen' des Kapitals 'erfordern außergewöhnliche Maßnahmen':
Der Chef des "Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW)", Klaus Zimmermann, schlug in einem Interview eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 25 Prozent vor. Zimmermann glaubt, dass es nach der Wahl zu Steuererhöhungen kommt. 'So könnten die Bürger dem Staat helfen, die Staatsfinanzen wieder zu sanieren'. Daneben sei auch denkbar, die Pendlerpauschale abzuschaffen. Sich auf die 'Einkommenssteuer' zu konzentrieren, reiche nicht aus. 
Um "die Löcher zu stopfen", müsste die nächste Bundesregierung "die Bürger zur Kasse bitten", so der "Mannheimer Morgen" in einem Kommentar.
Der DIW-Präsident Zimmermann mahnte zur Eile: "Je länger man wartet, desto schwieriger wird es". Die Arbeitslosigkeit werde deutlich steigen, aber im kommenden Jahr 2010 'weit unter fünf Millionen bleiben' (t-online.de).

Ein 'Stillhalteabkommen zwischen Industrie und Regierung' verhindere derzeit vor der Bundestagswahl einen größeren Arbeitsplatzabbau in Deutschland. (t-online.de)

Der Chef des "Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)" der "Bundesagentur für Arbeit (BA)", Joachim Möller, sagte: Der künftigen Bundesregierung müsse es vor allem um langfristig tragbare Lösungen gehen. Manche Maßnahmen könnten sich als schwere Hypothek für den Arbeitsmarkt [und Menschenmarkt] erweisen.
IAB-Möller erteilte der Verlängerung des "Arbeitslosengeld I (ALG I)" eine Absage: "Damit würde der Anreiz für Erwerbslose geringer, sich rasch wieder eine Arbeit zu suchen." - Auch ältere Arbeitslose sollten auf keinen Fall vorzeitig in den Ruhestand geschickt werden. - Man müsste ältere Menschen wegen der größer werdenden Lebenserwartung im Arbeitsleben halten. (u.a.m.) [1] 


Bemerkung: Zur Untersuchung des "Statistischen Bundesamtes" über die Entwicklung unterschiedlicher Beschäftigungsformen erklärte die "Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)": "Ein ausgewogener Mix aus verschiedenen Erwerbsformen am Arbeitsmarkt führt nachweislich zu mehr Chancen für alle". - Und: "Eine Abwertung flexibler Erwerbsformen wie der Zeitarbeit oder der Teilzeitbeschäftigung als 'atypisch' oder sogar 'prekär' ist deshalb nicht nur falsch, sondern arbeitsmarktpolitisch kontraproduktiv." ( BDA-Presse-Information Nr. 051 / 2009, am 19. August 2009)


Quelle: [1] dpa, t-online.de - am 26. August 2009
"Wirtschaftsforscher fordert 25 Prozent Mehrwertsteuer"
http://wirtschaft.t-online.de/c/19/78/24/46/19782446.html



Mehrwertsteuererhöhung? Nein, danke! Merkel die rote Karte zeigen! - 08-07-09 21:58




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