Chinas imperialistische Massenausbeutung

14.01.12
WirtschaftWirtschaft, Soziales, Internationales, TopNews 

 

von Reinhold Schramm

Hunderte Foxconn-Arbeiter drohten mit Selbstmord am 2. Januar 2012

   
Nach den Selbstmord-Skandalen in den letzten Jahren gerät der Hightech-Produzent Foxconn erneut wegen eines Aufstands der ArbeiterInnen in die Schlagzeilen.
   
Am 2. Januar 2012 versammelten sich Arbeiter und Arbeiterinnen der Foxconn-Fabrik in der zentralchinesischen Stadt Wuhan auf dem Fabrikdach und drohten damit, in die Tiefe zu springen. -
 
Laut Medienberichten seien die Arbeiter und Arbeiterinnen unzufrieden mit ihren Arbeitsbedingen und geringen Löhnen. Da ihre Forderung auf Lohnerhöhung nicht erfüllt worden sei, entschieden sie sich, gemeinsam zu kündigen.
 
Da die ihnen von der Unternehmensführung zugesagte Entschädigung nicht ausgezahlt wurde, protestierten mehr als 300 wütende Arbeiter auf diese extreme Weise. Laut Bericht brachte ein Behördenvertreter die Arbeiter dazu, wieder vom Fabrikdach herunterzusteigen. (CIIC)  
 
Laut Angaben von US-Microsoft, einer der Haupt-Auftraggeber dieser Fabrik, bestehe keine Verbindung zwischen den Protest der Arbeiter und den Arbeitsbedingungen im Foxconn-Werk. Demnach wollten die Mitarbeiter ‘nur’ dagegen protestieren, dass Foxconn einen Transver von Arbeitskräften zu anderen Werken geplant habe. (Vgl.)  
   
Laut der Foxconn-Erklärung beteiligten sich 150 Beschäftigte an der Protestaktion. Die Firma habe gleich nach dem Vorfall mit den Mitarbeitern verhandelt und sei nach zwei Tagen zu einer Einigung mit den Arbeitern gekommen, heißt es. (Vgl.)  -
   
»Nun seien alle Probleme “erfolgreich und auf friedliche Weise“ gelöst worden, so die Erklärung. Die Arbeiter seien zurück an ihren Arbeitsplätzen und alles sei wieder in bester Ordnung.« (CIIC zur Erklärung des Foxconn-Konzerns.)
   
Der US-Microsoft-Konzern betonte, die Arbeitsbedingungen beim Foxconn-Zulieferer auch weiterhin überwachen zu wollen, um sicherzustellen, dass die betreffenden Arbeiter ‘fair’ behandelt werden. Die Arbeiter der Foxconn-Fabrik waren mit der Produktion von Xbox 360- Konsolen beauftragt, heißt es im CIIC-Bericht.
   
Der Foxconn-Zulieferer produziert unter anderem für US-Microsoft, Apple und Hewlett-Packard. In der Vergangenheit kam der Konzern in die Schlagzeilen, weil Foxconn-Arbeiter wegen der schlechten Arbeitsbedingungen Selbstmord begingen.  
 
Im CIIC-Bericht heißt es unter anderem: Kurz nach der Selbstmordserie 2010 begann das expandierende Foxconn-Unternehmen mit der Rekrutierung neuer Arbeiter für andere Produktionsstandorte. In der Provinz Henan, wo die größte Fabrik für die Produktion von Smartphones entstehen soll, bewarben sich bisher mehr als eine halbe Million Arbeitskräfte. (Vgl. CIIC)  
   
Quelle: CIIC - german.china.org.cn - am 13.01.2012.
»Hunderte Foxconn-Mitarbeiter in China drohen mit Selbstmord«
german.china.org.cn/china/2012-01/13/content_24400780.htm *
   
* Siehe hier bei CIIC unter anderem auch: Apple-Zulieferer Foxconn will innerhalb von drei Jahren Arbeiter durch 1. Mio. Roboter ersetzen; Explosion bei Apple-Zulieferer Foxconn: zwei Tote; Untersuchungsbericht: Foxconn missbraucht Arbeitskräfte; Foxconn auf der Suche nach einem Mittel, den Stress seiner ArbeiterInnen {...} zu verringern; Arbeiter bei Foxconn bekommen [angeblich] 30 Prozent höhere Löhne; Weiterer Foxconn-Angestellter stürzt in den Tod.
   
Anmerkung: Die antikommunistisch-konfuzianisch u. liberal-bürgerliche Konvergenzpartei Chinas und der ACGB-Sozialpartner (- der Bourgeoisie und Administration) auf Tauchstation? - so wohl auch die ideologischen und gesellschaftspolitischen Früchte im „Deutsch-Chinesischen Rechtsstaatsdialog“, - für die “Freie Marktwirtschaft“ bzw. “Soziale Marktwirtschaft“? - bei der gemeinsamen ‘harmonischen’ Prägung der deutsch-chinesischen und internationalen Ausbeutungsverhältnisse!


VON: REINHOLD SCHRAMM






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