Einzelhandel braucht gesetzlichen Mindestlohn

18.06.13
WirtschaftWirtschaft, Bayern, News, Politik 

 

„Gerade der Einzelhandel ist dafür bekannt, dass hier die Löhne brutal gedrückt werden“, sagt Klaus Ernst (MdB, DIE LINKE). Das Mitglied des LINKE-Spitzenteams für die Bundestagswahl hat kein Verständnis dafür, dass Ralf Ludewig, Bezirksvorsitzender des unterfränkischen Handelsverbands (HDE), bei der Bezirksdelegiertenversammlung seines Verbands den gesetzlichen Mindestlohn strikt ablehnt. Der Schweinfurter Abgeordnete weiter:
 
„Wenn Ludewig sagt, die Politik müsse dem Einzelhandel Luft zum Atmen lassen, darf das nicht bedeuten, dass die Beschäftigten nicht von dem leben können, was sie verdienen. Und es ist auch klar: Wer wenig verdient, kann auch wenig ausgeben. Es ist vollkommener Unfug, darauf zu hoffen, die Nachfrage durch Steuersenkungen zu erhöhen. Dafür brauchen die Leute Geld, dafür brauchen wir steigende Löhne. Deshalb brauchen wir den gesetzlichen Mindestlohn auch im Einzelhandel. Nur so bekommt die Binnenwirtschaft Luft zum Atmen.“

 







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