Das Finanz- und Monopolkapital, die Überwachung und Kontrolle der Köpfe, weltweit

04.11.13
WirtschaftWirtschaft, Internationales, Antifaschismus, News 

 

von Reinhold Schramm

»Es kann jeden treffen. Das Individuum existiert in der Logik der Überwachung nicht. Darin ähnelt sie der Logik des Terrorismus.«
(Vgl. Tageszeitung)

Der weltweite Imperialismus und Kapital-Faschismus ist keine Verschwörungstheorie

Die Zielsetzung der staatsmonopolistischen Überwachungsgesellschaft, – im imperialistischen Herrschaftsinteresse des heutigen nordamerikanischen, europäischen, japanischen, chinesischen und internationalen Finanz- und Monopolkapitals –, bereits schon vor 1970.

„Was Amerika in unserer Zeit seine einzigartige Stellung verleiht“, so lesen wir bei Zbigniew Brzezinski, „ist die Tatsache, dass die amerikanische Gesellschaft als erste die Zukunft erlebt ... Amerika ist heute die schöpferische Gesellschaft; die anderen eifern ihr bewusst oder unbewusst nach ... Die übrige Welt braucht nur zu beobachten, was in den Vereinigten Staaten geschieht, um zu wissen, was ihr selbst bevorsteht ...“ *

Die Ausdehnung der Konzerne und ihrer Filialen über die ganze Welt, die Beherrschung der materiellen und menschlichen Ressourcen aller Länder soll demnach dafür sorgen, dass der kapitalistische „Fortschritt“ überall Einzug hält und alle Völker den Weg in die imperialistische „Soziale Marktwirtschaft“ finden.

Nach Brzezinski werden „die Möglichkeiten, soziale und politische Kontrolle über den einzelnen zu gewinnen, ins Ungeheure wachsen ... Man wird bald imstande sein, jeden Bürger fast ununterbrochen zu überwachen und lückenlose, stets auf den neuesten Stand gebrachte Akten über ihn zu führen, die neben den herkömmlichen Angaben auch höchst persönliche Informationen über seine Gesundheit oder sein Privatleben enthalten. Diese Akten werden den Behörden auf Verlangen blitzschnell zur Verfügung stehen ... Unsere bestehenden Institutionen für Nach-Krisen-Management werden wahrscheinlich zunehmend ersetzt werden durch Institutionen für Vor-Krisen-Management, deren Aufgabe es sein wird, sich anbahnende Krisen im voraus zu erkennen und Programme zu ihrer Bewältigung zu entwickeln. Das könnte in den nächsten Jahrzehnten Tendenzen in Richtung auf eine technokratische Diktatur fördern ...“ (1970) *

Vgl.: Überwachung und [staatsmonopolistischer] Terrorismus: Algorithmus Allah - taz.de
www.taz.de/Ueberwachung-und-Terrorismus/!126647

* Zbigniew Brzezinski: Amerika im technetronischen Zeitalter. Zitiert, in: Der Imperialismus der BRD. 10.2 Staatsmonopolistische Zukunftsmodelle. Institut für Gesellschaftswissenschaften. Dietz Verlag Berlin 1971.


VON: REINHOLD SCHRAMM






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