Gute Zahlen für Rheinmetall sind schlechte Nachrichten

17.03.22
WirtschaftWirtschaft, NRW, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

Zu den heute vorgestellten Zahlen des Rüstungskonzerns Rheinmetall sagt Nina Eumann, Sprecherin des Landesverbandes NRW der Partei DIE LINKE:

„Gute Zahlen für Rheinmetall sind schlechte Nachrichten für die Allgemeinheit. Sie bedeuten, dass die Rüstungsspirale weiter geht. Das bedeutet, dass mehr Kriegsgerät gebaut wird, das früher oder später eingesetzt wird, um Menschen zu töten. Getreu dem Wort: ‚Jede Waffe findet ihren Krieg‘.

Mehr staatliche Aufträge an Waffenbauer wie Rheinmetall bedeuten auch weniger Geld für soziale Gerechtigkeit, für Bildung und für dringend anstehende Aufgaben wie die Energiewende.

Wir wenden uns entschieden gegen diese Politik, die in der Rüstungsindustrie die Sektkorken knallen lässt. Frieden wird es nicht durch noch mehr Militär geben. Angesichts von Atomwaffen ist die Strategie der militärischen Übermacht selbstmörderisch. Gerade jetzt braucht es einen Politikwechsel.

Statt Waffen zu bauen, zu horten und zu verkaufen, brauchen wir eine weitsichtige auf Frieden und Kooperation zielende Außenpolitik. Statt alleine in diesem Jahr rund 170 Milliarden Euro in Aufrüstung zu investieren, sollten wir mit dem Geld Schulen und Kitas sanieren, erneuerbare Energie ausbauen, den sozialen Wohnungsbau ankurbeln, die Hartz-IV–Sätze anheben, den Nahverkehr zum Nulltarif einführen und all die anderen Projekte angehen, für die angeblich nie Geld da ist.“







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